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Verdienstkreuz am Bande für Hannelore Steer

veröffentlicht am 03.03.2003

Der ORB-Hörfunkdirektorin Hannelore Steer ist vom Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen worden. Der brandenburgische Regierungssprecher, Staatssekretär Erhard Thomas, nahm am Montag in Potsdam die Ehrung vor. In der Begründung für die Auszeichnung heißt es, Frau Steer habe sich „durch ihr persönliches Engagement beim Aufbau einer eigenen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt für das Land Brandenburg besondere Verdienste erworben“.

Die Diplom-Afrikanistin und Journalistin hatte ihre Berufstätigkeit 1967 als Fremdsprachenredakteurin in der Afrika-Redaktion von Radio Berlin International (RBI) der ehemaligen DDR begonnen, wo sie von 1970 bis 1986 Leiterin der Swahili-Sprachgruppe in der Afrika-Redaktion war. 1986 übernahm sie die Leitung der Afrika-Redaktion. Anfang 1990 wurde sie Chefredakteurin bei RBI. Im September desselben Jahres wurde sie zur Programmdirektorin des Funkhauses Berlin berufen. Seit Gründung der Brandenburger Landesrundfunkanstalt ist Frau Steer für den Sender tätig, von August 1992 bis November 1996 war sie Chefredakteurin der ORB-Landeswelle „Antenne Brandenburg“. Seit Dezember 1996 ist sie Hörfunkdirektorin und stellvertretende Intendantin des ORB.

In der Begründung für die Auszeichnung wird hervorgehoben, dass Frau Steer noch im DDR-Rundfunk gegen Widerstände die informelle Zusammenarbeit bei der Berichterstattung aus der (Noch)-DDR mit den westlichen Rundfunkanstalten tatkräftig förderte. Gewürdigt wird ihre „Brückenbauer-Funktion“ nach außen wie nach innen. So habe sie einen wesentlichen Beitrag zum Demokratisierungsprozess im DDR-Rundfunk geleistet. Darüber hinaus habe sie dazu beigetragen, dass durch entsprechende Qualifizierung den Mitarbeitern der Weg zu einer freien, objektiven Berichterstattung und damit für einen Neubeginn erleichtert worden sei.

Im ORB wirkte sie am Aufbau eines demokratisch organisierten Rundfunks mit. Insbesondere die Programmgestaltung der Hörfunkwelle „Antenne Brandenburg“ habe mitgeholfen, „dass sich die Hörer im neuen demokratischen System und in einem Rechtsstaat schneller und besser zurechtfanden“, heißt es weiter. Frau Steer habe zudem die Belange des Landes Brandenburg weit über ihr eigentliches Aufgabengebiet hinaus unterstützt. So habe sie unter anderem wesentlichen Anteil daran, dass der Brandenburg-Tag als Landesfest begründet wurde.


Der ORB-Hörfunkdirektorin Hannelore Steer ist vom Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen worden. Der brandenburgische Regierungssprecher, Staatssekretär Erhard Thomas, nahm am Montag in Potsdam die Ehrung vor. In der Begründung für die Auszeichnung heißt es, Frau Steer habe sich „durch ihr persönliches Engagement beim Aufbau einer eigenen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt für das Land Brandenburg besondere Verdienste erworben“.

Die Diplom-Afrikanistin und Journalistin hatte ihre Berufstätigkeit 1967 als Fremdsprachenredakteurin in der Afrika-Redaktion von Radio Berlin International (RBI) der ehemaligen DDR begonnen, wo sie von 1970 bis 1986 Leiterin der Swahili-Sprachgruppe in der Afrika-Redaktion war. 1986 übernahm sie die Leitung der Afrika-Redaktion. Anfang 1990 wurde sie Chefredakteurin bei RBI. Diese Funktion hatte sie bis zur Einstellung des Senders im Oktober 1990 inne.