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Zum Gedenken an den 17. Juni 1953 - Woidke: „Prägender Moment deutscher Geschichte“

veröffentlicht am 17.06.2014

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat den Volksaufstand am 17. Juni 1953 in der DDR als prägenden Moment der deutschen Geschichte bezeichnet. Anlässlich des 61. Jahrestages am Dienstag erklärte der Ministerpräsident:

„Trotz der blutigen Niederschlagung wirkten die Ideen des Protestes in den Köpfen vieler Menschen fort. Sie fanden sich schließlich in der Friedlichen Revolution von 1989 wieder. Das lehrt uns, dass sich der Wille zu Freiheit und Demokratie nicht dauerhaft unterdrücken lässt. Der 17. Juni 1953 ist ein prägender Moment deutscher Geschichte.

Die Landesregierung ist sich dieses Erbe immer bewusst. Deshalb gedenken wir in diesem Jahr – ein Vierteljahrhundert nach dem Umbruch in der DDR – auch jener, die 1953 auf die Straße gegangen sind und dafür Verfolgung und Haft in Kauf genommen haben. Mit dem am 13. Juni verliehenen Verdienstorden des Landes Brandenburg ehrten wir in diesem Jahr mehrere Persönlichkeiten, die sich um das Wachhalten von Geschichte als Zeitzeugen verdient gemacht haben. Auch die Aufführung von Beethovens Freiheitsoper „Fidelio“ am 28. Juni in der „Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus“ ist ein Beitrag im Jubiläumsjahr, um das Vermächtnis der Menschen zu ehren, die sich in der DDR für Demokratie einsetzten.“