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Platzeck reist nach Frankreich – Energiewende „roter Faden“ - Treffen mit Premierminister Ayrault – Ministerin Kunst besucht Universität

veröffentlicht am 26.11.2012

Bei seiner am Dienstag beginnenden offiziellen Reise in die französische Hauptstadt Paris will Ministerpräsident Matthias Platzeck die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen Brandenburgs mit Frankreich vertiefen. Ein Schwerpunkt des Besuchs wird das Thema Energiewende sein. Frankreich ist zudem Brandenburgs wichtigster Exportpartner. Geplant sind Gespräche mit Spitzenpolitikern. Brandenburgs Regierungschef wird unter anderen den französischen Premierminister Jean-Marc Ayrault und Energieministerin Delphine Batho treffen. Bei der Reise vom 27. bis 29. November wird Platzeck von Wissenschaftsministerin Sabine Kunst begleitet. Gleichzeitig hält sich eine brandenburgische Unternehmerdelegation in der Metropole auf.

Nachfolgend ein Überblick über einige wichtige - auch presseöffentliche - Stationen der Reise:

  • Für Platzeck beginnt der Besuch am Mittwoch mit einem Vortrag zur Energiewende in Deutschland. Veranstaltet wird der Meinungsaustausch von der Stiftung Genshagen und dem Institut Montaigne. Gast ist auch Delphine Batho, die Ministerin für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie (nur für geladene Journalisten).

    Im Anschluss nehmen Platzeck und Kunst sowie Vertreter der Universität Potsdam den deutsch-französischen Studiengang Rechtswissenschaften an der Université Paris Ouest-Nanterre-La Défense in Augenschein und sprechen mit Studierenden (presseöffentlich) sowie Präsident Jean-François Ballaudé.

    Am Mittag steht ein Treffen mit Pierre-Yve Le Borgn´, dem Vorsitzenden der französisch-deutschen Parlamentariergruppe, und Jacques-Pierre Gougeon, dem Sonderberater von Premierminister Ayrault für die deutsch-französischen Beziehungen, auf dem Programm Platzecks.

    Am Nachmittag eröffnet Platzeck in der Bibliothèque Polonaise die Ausstellung „Frühling im Herbst. Vom polnischen November zum deutschen Mai“ (presseöffentlich).

    Daran schließt sich in der Assemblée Nationale die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags zwischen dem Prenzlauer Unternehmen Enertrag und der Gemeinde Cambrai an. Damit wird die Realisierung eines in Frankreich einmaligen Projekts zur Energiespeicherung konkretisiert. Zudem wird ein Vertrag mit Sergies unterzeichnet, einem halbstaatlichen Unternehmen der Region Poitou-Charentes. Gemeinsam ist beabsichtigt, an der anstehenden Photovoltaik-Ausschreibung der Regierung teilzunehmen (presseöffentlich).

    Abends kommt Platzeck mit mehreren französischen Unternehmern zusammen, um für den Standort Brandenburg zu werben. Wichtiger Gesprächspartner ist unter anderen der Vizepräsident von Total. Der achtgrößte Industriekonzern der Welt realisiert in Brandenburg mehrere Kooperationsprojekte zur Energiewende.

  • Zum Abschluss der Reise will Platzeck am Donnerstag zunächst mit Mitgliedern der Unternehmerdelegation aus Brandenburg Gespräche führen.

    Später begibt sich Brandenburgs Ministerpräsident zum Amtssitz des französischen Premierministers, wo er mit Jean-Marc Ayrault zu einem politischen Meinungsaustausch zusammentrifft.

  • Ministerin Kunst reist nach Versailles weiter, wo sie mit der Direktorin von Schloss Versailles und den Trianons, Béatrix Saule, und Präsidentin Catherine Pégard zu einem Gespräch empfangen wird.