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Tarifvertrag zum Umbau der Landesverwaltung hat sich bewährt

veröffentlicht am 25.09.2012

Innenminister Dietmar Woidke hält den Tarifvertrag zum Umbau der Landesverwaltung weiter für tragfähig. Es gebe für das Land keinen Grund, von der jetzt erstmals möglichen Kündigung dieses Vertrags Gebrauch zu machen, sagte der Minister am Dienstag nach der Kabinettsitzung in Potsdam.

Der Tarifvertrag ist nach Worten Woidkes ein Beispiel dafür, wie notwendige Veränderungsprozesse in einer Sozialpartnerschaft gestaltet werden können. Der so genannte ´Tarifvertrag Umbau´ soll Möglichkeiten zum dauerhaften Erhalt von Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnen und zugleich die Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Übernahme anderer Tätigkeiten in der Landesverwaltung fördern.

Besonderes Augenmerk legt der Vertrag laut Minister Woidkie auf die zusätzliche Qualifizierung der Beschäftigten. Die Qualifizierungsoffensive habe sich auch positiv auf die Attraktivität des Landes als Arbeitgeber ausgewirkt. Die Zwischenbilanz weist seit Unterzeichung des Tarifvertrags im Jahr 2009 mehr als 700 Qualifizierungen aus. In fast 800 Fällen wurde die Bereitschaft zur Übernahme eines anderen Arbeitsplatzes durch eine Mobilitätsprämie unterstützt. 113 Mitarbeiter wechselten unter Inanspruchnahme der Einkommenssicherungsklausel den Arbeitsplatz.

Andere Maßnahmen des Tarifvertrags wie die Förderung eines Arbeitgeberwechsels oder einer Existenzgründung spielten mit jeweils nur einem Fall praktisch keine Rolle. Dies wertete Woidke als Hinweis auf die ungebrochene Attraktivität des öffentlichen Dienstes.