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IHK-Jahresempfang - Platzeck dankt Unternehmern und wirbt für Ehrenamtskarte des Landes

veröffentlicht am 13.09.2012

Ministerpräsident Matthias Platzeck ruft die Wirtschaft in Brandenburg zur Beteiligung an der geplanten Ehrenamtskarte des Landes auf. „Mit der Einführung der Ehrenamtskarte will die Landesregierung die Anerkennungskultur für freiwillig engagierte Bürgerinnen und Bürger weiter ausbauen. Die Idee lebt davon, dass möglichst viele geeignete Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen mitmachen“, sagte Platzeck beim Empfang der Industrie- und Handelskammer Potsdam am Donnerstag in der Landeshauptstadt. Die Gewährung von Vergünstigungen oder speziellen Angeboten werde in einer Partnervereinbarung festgehalten, warb der Ministerpräsident für das Projekt.

Platzeck weiter wörtlich: „Unternehmerinnen und Unternehmer haben eine große Bedeutung für das Funktionieren unseres Gemeinwesens. Mit der Ehrenamtskarte, die im nächsten Jahr starten soll, wollen wir erreichen, dass ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger ganz konkret etwas von ihrem herausragenden Engagement haben. Dafür brauchen wir Partnerinnen und Partner. Eine Reihe von Unternehmen macht schon mit, und ich freue mich, wenn es noch mehr werden.“

Für Platzeck belegen die jüngsten ökonomischen Erfolge im Land die gute Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik. Der erneute Spitzenplatz beim Dynamikranking der Bundesländer, das Drücken der Arbeitslosenquote, der Zuwachs bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und die Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit seien „deutliche Indizien einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung in Brandenburg“. Der Ministerpräsident lobte in diesem Kontext die Unternehmen, die „sich im Land engagieren, Arbeitsplätze schaffen und auf diesem Wege dafür sorgen, dass man in Brandenburg gut leben kann“.

Trotzdem dürfe das Ziel einer Angleichung der Wirtschaftskraft Ostdeutschlands an den Westen nicht aus den Augen verloren werden, mahnte Platzeck. Er sieht in der Steigerung der Innovationskraft des Landes einen wesentlichen Schlüssel für die Verringerung der Unterschiede.