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Delegation der Innovationsregion Rheinisches Revier informiert sich in Brandenburg über Energiestrategie

veröffentlicht am 05.09.2012

Eine Delegation der Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) wird sich ab morgen zwei Tage lang über den Strukturwandel in der Lausitzer Braunkohlenregion informieren. Die 15 Vertreter aus Politik und Wirtschaft unter der Leitung von Günther Horzetzky, Staatssekretär im Wirtschafts- und Energieministerium Nordrhein-Westfalens und Vorsitzender des IRR-Beirats, sowie Jürgen Drewes, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen und IRR-Geschäftsführer, kommen aus einer vom Braunkohletagebau ähnlich geprägten Region wie die Lausitz.

Die Delegation wird am Donnerstag zunächst vom Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Albrecht Gerber, in Potsdam zum Meinungsaustausch empfangen. Für Gerber handelt es sich dabei um einen Dialog, der beide Seiten weiterbringt. „Brandenburg kann sicher auch viel daraus lernen, wie in Nordrhein-Westfalen mit ähnlichen Themen rund um den Kohleabbau und die Energieerzeugung umgegangen wird“, sagte der Staatskanzleichef vor Eintreffen der Delegation. „Die Ziele sind dabei die gleichen: Wir wollen, dass Energie sicher, sauber, zu stabilen Preisen und mit hoher gesellschaftlicher Akzeptanz erzeugt werden kann. Ich glaube, da sind wir uns nicht nur in Brandenburg und NRW einig, sondern auch weit darüber hinaus. Und wie das Rheinische Revier verstehen wir uns als ‚Innovationsregion’ – auch und gerade im Energiesektor.“

Die IRR-Delegation wird sich auf ihrer Rundtour durch die Lausitz mit den Themen „Energiestrategie 2030“, „Braunkohle als Brückentechnologie“ und „CCS-Technologie“ befassen. Auf dem Besuchsplan stehen der Industriepark „Schwarze Pumpe“ und das Lausitzer Seenland, da die Besucher sich auch dafür interessieren, welche Nutzungsmöglichkeiten ehemalige Tagebaulandschaften eröffnen.