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Arbeit der Hoffnungstaler Stiftung wird bewundert und geschätzt

veröffentlicht am 20.08.2012

Ministerpräsident Matthias Platzeck zeigte sich heute bei einem Besuch der Hoffnungstaler Stiftung in Lobetal beeindruckt von der Breite der sozialen Dienste, die von der Stiftung in der Region angeboten werden. „Die Arbeit der Hoffnungstaler Stiftung wird weit über das Land hinaus wertgeschätzt und bewundert“, sagte Platzeck. „Ihr Angebot mit 2.900 Plätzen umfasst wie keine zweite Einrichtung in Brandenburg das gesamte Spektrum sozialer Hilfen. Es reicht von der Behindertenarbeit, Alten-, bis hin zur Suchthilfe im gesamten Osten Brandenburgs.“ Die Stiftung mit ihrem Sitz bei Bernau habe damit eine überaus wichtige Bedeutung für das Land Brandenburg.

Durch ihre von Mut und sozialen Visionen geprägte Geschichte ist die Hoffnungstaler Stiftung nach Worten Platzecks eine „Zierde für das Land“. Der Ministerpräsident erinnerte an den Gründer Pastor Friedrich von Bodelschwingh, der die brennenden sozialen Probleme in Staat und Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts nicht hinnehmen wollte. Unter dem Motto „Arbeit statt Almosen“ baute in der Nähe Berlins eine Siedlung, die arbeits- und heimatlosen Männern und Frauen aus den überfüllten Obdachlosenasylen einen Neuanfang ermöglichen sollte. Während der NS-Diktatur trat der damalige Lobetaler Anstaltsleiter Paul Gerhard Braune mit seiner furchtlosen Denkschrift über die Bewahrung „lebensunwerten Lebens“ dem verbrecherischen Regime entgegen.

Die Hoffnungstaler Stiftung erstreckt ihre Tätigkeiten von der Behindertenhilfe (Wohnstätten für Menschen mit geistiger Behinderung und Epilepsie, mit Pflegebedarfen, stationär betreute Wohngruppen, ambulante Lebens- und Wohnbegleitung), über die Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH (anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen), Altenhilfe (Seniorenwohn- und -pflegeeinrichtungen), Epilepsieklinik und – ambulanz, Suchthilfe (Selbsthilfetreff, Beratungsstelle, Sozialtherapeutische Einrichtung für Abhängigkeitskranke), Kindertagesstätten Kinder- und Jugendhilfe (Kontakt- und Beratungsstelle, Hilfen zur Erziehung ambulant und stationär), das Diakonische Bildungszentrum Lobetal (Berufliche Schule für Sozialwesen, Altenpflegeschule, Agentur Fort- und Weiterbildung) bis hin zu Betrieben (Landwirtschaft, Restaurant, Tagungsbetrieb, Minimarkt).