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Platzeck gratuliert pro agro – Schrittmacher für den ländlichen Raum in Brandenburg

veröffentlicht am 28.06.2012

Ministerpräsident Matthias Platzeck sieht den Verband pro agro als wichtigen Schrittmacher für die Entwicklung des ländlichen Raums in Brandenburg. „Pro agro ist der maßgebliche Branchenverband für das ländliche Brandenburg und der Garant für dessen ganzheitliche Vermarktung“, sagte Platzeck heute auf einer Feier zum 20. Gründungsjubiläum in Neuseddin. Pro agro unterstütze die Wirtschaft und leiste einen großen Beitrag zur Zukunft der Kultur-, Natur-, und Lebensräume in den ländlichen Regionen.

Von den vielfältigen Initiativen des Verbandes profitieren laut Platzeck sowohl die Ernährungs- und die Gesundheitswirtschaft als auch der Land- und Naturtourismus. Der Verband pro agro arbeite daran, deren erhebliche Potenziale weiter auszuschöpfen. Als Beispiel nannte der Ministerpräsident das Projekt „Bauer sucht Koch“. Die Nachfrage nach frischen, regionalen Spezialitäten werde größer. Das biete Chancen, in sich geschlossene regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen. Platzeck wörtlich: „Das Interesse an heimischen Marken ist gestiegen. Mit der Einführung von `Natürlich Brandenburg` und `von hier` hat pro agro daran einen wesentlichen Anteil. Diese Marken bieten Herstellern und Verbrauchern Gewähr für echte regionale Produkte.“

Der mehrere hundert Mitglieder starke Verband vereinigt unter seinem Dach unter anderm klein- und mittelständische Landwirtschaftsbetriebe, Unternehmen der Ernährungswirtschaft, Handel und Direktvermarkter, Vertreter von Pferdehöfen, Landgasthöfen und ländliche Hotels, aus Agrarfach- und Tourismusverbänden. Eine Besonderheit in der Brandenburger Verbandslandschaft ist, dass pro agro zweimal gegründet wurde: 1992 entstand unter dem Logo ´pro agro´ der Verband zur Förderung der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit dem Schwerpunkt Agrarmarketing. 2003 nahm er die Mitglieder des Vereins Landurlaub in Brandenburg sowie des Vereins zur Förderung der Direktvermarktung in Berlin-Brandenburg unter seine Obhut, nunmehr dem neuen Tätigkeitsfeld entsprechend als Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg.