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„Erfahrungsschatz ist Goldstaub“ - Platzeck dankt Senioren für gesellschaftliches Engagement

veröffentlicht am 15.06.2012

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat den Seniorinnen und Senioren des Landes für ihr breites gesellschaftliches Engagement gedankt. „Viele Frauen und Männer bringen sich auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben ein, diskutieren mit Verantwortlichen vor Ort und auf Landesebene, kümmern sich um andere“, sagte Platzeck heute bei der Eröffnung der 19. Brandenburger Seniorenwoche in Rüdersdorf. Genau das bedeute aktiv altern: das eigene Leben selbstbestimmt gestalten und am öffentlichen Leben teilhaben, fügte er mit Blick auf das Motto der diesjährigen Seniorenwoche „Alt werden in Brandenburg – aktiv, selbstbestimmt, solidarisch“ hinzu.

Die Landesregierung brauche und unterstütze das ehrenamtliche Engagement von Senioren. „Ich sehe uns in der Verantwortung, nicht nur Politik für, sondern Politik mit Senioren zu machen. Genau das schaffen wir mit unseren Leitlinien für die Seniorenpolitik, die es seit 2007 gibt“, sagte Platzeck und fügte hinzu: „Ihr Erfahrungsschatz ist Goldstaub für das Vorankommen unseres Landes.“

Er verwies darauf, dass in der laufenden Wahlperiode die Leitlinien evaluiert und weiterentwickelt wurden. „Insbesondere viele Seniorenbeiräte aus den Kommunen haben sich an dieser Diskussion beteiligt. Dabei ist klar geworden, dass wir die richtigen inhaltlichen Akzente gesetzt haben. Wohnen, Pflege, Gesundheitsversorgung, Prävention und bürgerschaftliches Engagement sind die wichtigen Themen, die auch weiterhin im Mittelpunkt stehen werden.“ Einige Landkreise und Gemeinden haben nach den Worten von Platzeck inzwischen eigene seniorenpolitische Leitlinien beschlossen. Insofern seien die Ideen auf Landesebene auch Impulsgeber für die Erarbeitung eigener Initiativen für die Kommunen.

Eine Schlüsselrolle bei allen Maßnahmen rund um die praktische Gestaltung von Seniorenpolitik komme den Kommunen zu. Das Land gebe hier an vielen Stellen Unterstützung. „Die Umsetzung kann aber nur dort gelingen, wo die Zusammenarbeit mit den Kommunen vor Ort funktioniert und indem Senioren vor Ort aktiv als Partner mit dabei sind. In vielen Teilen des Landes funktioniert das sehr gut.“