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Italienischer Weltkonzern in Brandenburg – Platzeck würdigt Riva-Ansiedlung in Hennigsdorf vor 20 Jahren

veröffentlicht am 12.05.2012

Der italienische Stahlproduzent Riva und das Land Brandenburg befinden sich nach Überzeugung von Ministerpräsident Matthias Platzeck in einer für beide Seiten vorteilhaften Verbindung. „Das Engagement der Riva-Gruppe ist wichtig für den gesamten Industriestandort Brandenburg“, sagte Platzeck bei der Feier zum 20-jährigen Jubiläum von Riva Hennigsdorf, der früheren Hennigsdorfer Elektrostahlwerke GmbH, am Samstagabend.

Der Ministerpräsident erläuterte, die Riva-Gruppe habe in ihren Werken in Hennigsdorf und Brandenburg/Havel stark motivierte und hoch qualifizierte Mitarbeiter, die wiederum sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze in einem Unternehmen mit flachen Hierarchien und gutem Arbeitsklima hätten.

Die Gruppe sei inzwischen fest in Brandenburg verwurzelt. Platzeck: „Ich freue mich, dass Riva langfristig mit Brandenburg plant.“ So sei die ursprünglich zugesagte Investitionssumme seit Übernahme der beiden Stahlwerke um mehr als das Vierfache übertroffen worden. Statt 100 Millionen Euro seien knapp 430 Millionen Euro in die zwei Fabriken gesteckt worden. Dazu habe sich die Stahlproduktion in den vergangenen 20 Jahren fast verdoppelt. In Hennigsdorf arbeiten 650, in Brandenburg/Havel 750 Menschen für Riva.