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Brandenburgisches Urgestein mit griechischer Wurzel wird 75

veröffentlicht am 17.02.2012

Als „brandenburgisches Urgestein griechischer Herkunft“ hat Ministerpräsident Matthias Platzeck den Lausitzer Unternehmer Sokrates Giapapas gewürdigt. Bei einer Feier zu dessen 75. Geburtstag in Schwarzheide hob der Ministerpräsident heute dessen Verdienste für die Fränkischen Rohrwerke Schwarzheide hervor.

„Als Sie 1997 Ihre Tätigkeit als Geschäftsführer aufnahmen, fanden Sie eine kleine Halle, ein Zelt und sieben Angestellte vor“, wandte sich Platzeck an Giapapas. „Als Sie sich 2004 in den Ruhestand verabschiedeten, übergaben Sie ein hoch modernes, florierendes Unternehmen. Belegschaft und Umsatz hatten sich in den sieben Jahren Ihres Wirkens verzehnfacht.“ Weil er schon immer ein großes Augenmerk auf Nachwuchsförderung und Ausbildung gelegt habe, hätten sich viele junge Lausitzer über neue Perspektiven in Schwarzheide freuen können.

Weit über sein privates Umfeld hinaus habe Giapapas so manchen Bereich märkischen Miteinanders geprägt – mit der „nüchternen Schaffenskraft eines Brandenburgers und mit der Begeisterungsfähigkeit eines Griechen“. Platzeck wörtlich: „Sie sind für mich der Alexis Sorbas der Lausitz.“ Dieser Vergleich komme nicht von ungefähr. Es sei mehr als die Braunkohle, was den Braunkohlearbeiter Sorbas und Giapapas, der die Lausitz zu seiner Wahlheimat gemacht habe, verbinde. „Es sind Umtriebigkeit, Tatendrang, Lebenskunst und Liebe zum Leben“, sagte der Ministerpräsident. Nicht nur im „Europäischen Jahr des aktiven Alterns“ sei er damit ein absolutes Vorbild.

Platzeck dankte dem Jubilar auch dafür, dass er als Präsident des „Zentrums für Entwicklung, Innovation und Technologie“ in Schwarzheide seine Erfahrungen und Know How einbringe. Giapapas sei nicht wegzudenken aus dem gesellschaftlichen Leben der Region. „Es gibt kaum ein Projekt, an dem Sie nicht in irgendeiner Weise beteiligt wären.“