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Platzeck: Medienboard trägt zum Weltruf der Filmstadt Potsdam-Babelsberg bei

veröffentlicht am 11.02.2012

Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat nach Überzeugung von Ministerpräsident Matthias Platzeck einen großen Anteil am Weltruf der Filmstadt Potsdam-Babelsberg. „Dass in Babelsberg großartige Filme für den internationalen Markt gedreht werden können, haben wir zu großen Teilen dem Medienboard und seinen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten zu verdanken“, sagte Platzeck auf dem Empfang der Zweiländer-Einrichtung anlässlich der „Berlinale“ am Samstag in Berlin. Jeder Euro, den die öffentliche Hand dem Medienboard aus Steuermitteln zur Verfügung stellt, sei gut angelegtes Geld. Regelmäßig würden dessen geförderte Filme wertvolle Preise erringen und zahlreiche Zuschauer in die Kinos locken, ergänzte der Ministerpräsident. Auch der wirtschaftliche Regionaleffekt sei enorm.

Bei den gerade angelaufenen internationalen Filmfestspielen laufen 15 Filme, die vom Medienboard Geld bekommen haben, im Hauptprogramm, drei davon im Wettbewerb. Platzeck wies darauf hin, dass die Fördereinrichtung im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 24 Millionen Euro für nahezu 260 Filmprojekte ausgeschüttet habe. Jeder Euro habe wiederum vier Euro an Investitionen für die Hauptstadtregion ausgelöst.

Gute Filmförderung trägt nach Einschätzung Platzecks dazu bei, dass sich die Künstler vor und hinter der Kamera mit ganzer Leidenschaft dem Filmemachen widmen könnten: „Der Mythos Kino, der nicht nur cineastische Glücksmomente beschert, sondern Arbeitsplätze und Wachstum bringt, wird nicht so schnell verblassen.“

Ganz abgesehen davon seien Filme, die vom Medienboard unterstützt und in Babelsberg gedreht würden, eine gute Werbung für die Region. Zu den Garanten für das Gütesiegel „Großes Kino made in Brandenburg“ zählte Platzeck auch das Babelsberger Filmstudio, das am morgigen Sonntag seinen 100. Geburtstag mit einem Festakt in der Marlene-Dietrich-Halle in Potsdam feiert.