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Vernetzung in der Luft- und Raumfahrt stärkt Standort Berlin-Brandenburg - Mit 22.000 Beschäftigten eines der größten Luftfahrtnetzwerke Europas

veröffentlicht am 12.01.2012

Die Luftfahrtindustrie und die Luftverkehrswirtschaft leisten nach Überzeugung von Ministerpräsident Matthias Platzeck einen wichtigen Beitrag für Beschäftigung und Wachstum in Brandenburg. „Sie stärken zudem den Wissenschafts- und Forschungsstandort und sind wichtige Elemente der erfolgreichen Wirtschaftsregion Berlin-Brandenburg“, sagte Platzeck heute beim Jahresempfang der Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz (BBAA) in Berlin.

Der Verband mit seinen inzwischen über 100 Mitgliedern repräsentiere einen Großteil der etwa 22.000 Menschen, die in Berlin-Brandenburg von der Luft- und Raumfahrt leben. „Es ist damit eines der größten Luftfahrtnetzwerke Europas. Wenn im Sommer der neue Flughafen Berlin Brandenburg ans Netz geht und im Herbst die ILA zum ersten Mal am neuen Standort stattfindet, dann kann die Welt erneut sehen, was in dieser Region möglich ist und was hier geleistet wird. Das sind wichtige Meilensteine, die wir jetzt nach langen Jahren der Aufbauarbeit erreicht haben“, so der Ministerpräsident.

Platzeck begrüßte in diesem Zusammenhang, dass die BBAA 2008 den Impuls aufgenommen habe, einen Dialog mit der russischen Luftfahrtindustrie zu beginnen. Es sei gelungen, bei den russischen Partnern Vertrauen aufzubauen. Auf dieser Grundlage kämen jetzt erste Entwicklungsprojekte in Gang. Es stimme ihn zuversichtlich, dass die BBAA darüber hinaus in den USA, in Frankreich, in Polen und in China Kontakte knüpfe. „Ich bin sehr daran interessiert, dass diese Entwicklung weitergeht. Wir brauchen solche Innovationspartnerschaften“, betonte Platzeck.

Der Ministerpräsident würdigte die Anstrengungen der Triebwerksindustrie in der Hauptstadtregion, effizientere und leisere Triebwerke zu entwickeln und zu liefern. „Das ist wichtig für die großen politischen Ziele der Energieeffizienz und die Schonung unserer Umwelt“, sagte Platzeck. „Damit helfen Sie mit, die negativen Auswirkungen des wachsenden Luftverkehrs in Grenzen zu halten.“