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Pressedienst

Waffenrecht

15.09.2009 Schönbohm ruft illegale Besitzer zur Abgabe von Waffen und Munition auf

Amnestieregelung bisher in Brandenburg mit wenig Resonanz

 
Nr. 150/2009

Innenminister Jörg Schönbohm hat die illegalen Besitzer von Waffen und Munition in Brandenburg aufgerufen, von der Amnestieregelung Gebrauch zu machen, die mit der jüngsten Änderung des Waffenrechtes seit dem 25. Juli dieses Jahres gilt. „Geben Sie Waffen und Munition bei der Polizei oder den Waffenbehörden ab, wenn Sie diese ungesetzlich besitzen. Sie leisten damit ohne jegliche Sanktionen einen Beitrag gegen den illegalen Waffenbesitz, von dem nach wie vor größte Gefahren für die Bevölkerung ausgehen", appellierte Schönbohm heute in Potsdam.

Die Amnestieregelung eröffnet illegalen Besitzern von Waffen und Munition die Möglichkeit, dieses bis zum Jahresende straffrei bei der Polizei oder den Waffenbehörden abzugeben. Voraussetzung ist, dass mit den Waffen keine Straftaten begangen wurden oder der illegale Waffenbesitz nicht bereits anderweitig bekannt geworden ist. 

In Brandenburg ist bisher nur vereinzelt Gebrauch von der Amnestieregelung gemacht worden. Wie der Innenminister betonte, kann selbstverständlich auch jeder legale Besitzer Waffen abgegeben, wenn diese nicht mehr benötigt werden oder der Waffenbestand reduziert werden soll. Auch damit wird laut Schönbohm dazu beigetragen, den Waffenbestand in Privathaushalten so gering wie möglich zu halten.

Die abgegebenen Waffen werden kostenfrei der Vernichtung zugeführt.

Verantwortlich:
Geert Piorkowski, Pressesprecher
Ministerium des Innern
Henning-von-Tresckow Str. 9-13
14467 Potsdam
Telefon (0331) 866 2060
Fax: (0331) 866 2666