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Pressedienst

Polizeipräsidium Potsdam

16.07.2008 Kann neuer Polizeipräsident in Potsdam – Kandt wechselt zur Bundespolizei

Schönbohm:“Kann hat ausgezeichnete Fähigkeiten“ – Bedauern über Kandt

 
Nr. 115/2008

Ministerialrat Rainer KannMinisterialrat Rainer Kann (53) ist der neue Präsident des Polizeipräsidiums Potsdam. Dies hat die brandenburgische Landesregierung in ihrer Sitzung am 15. Juli 2008 auf Vorlage von Innenminister Jörg Schönbohm beschlossen. Offizieller Dienstbeginn des Juristen wird der 1. August 2008 sein. Zugleich nahm die Landesregierung zur Kenntnis, dass der derzeitige Potsdamer Polizeipräsident Klaus Kandt (48) zur Bundespolizei wechselt.

Der gebürtige Niedersachse Kann war zuletzt Leiter des Bundespolizeireferats B1- Grundsatz- und Rechtsangelegenheiten der Bundespolizei, Organisation, ärztlicher und sicherheitstechnischer Dienst - im Bundesministerium des Innern. Der Volljurist wurde im August 1986 beim Bundesamt für Zivilschutz eingestellt. Im Jahr 1991 wechselte er zum Bundesministerium des Innern, wo er zunächst als Referent und seit 1995 ununterbrochen als Referatsleiter, darunter mehrereJahre im Personalbereich, tätig war.

Innenminister Jörg Schönbohm: „Herr Kann verfügt aufgrund seiner langjährigen beruflichen Erfahrungen, insbesondere auch in herausgehobenen Führungsfunktionen, über eine ausgezeichnete fachliche Qualifikation. Seine dienstlichen Leistungen und Befähigungen wurden bislang durchweg überdurchschnittlich beurteilt. Ich bin sicher, dass er die große Herausforderung in der Landeshauptstadt meistern wird."

Klaus KandtInnenminister Schönbohm bedauerte zugleich den bevorstehenden Wechsel des Potsdamer Polizeipräsidenten Klaus Kandt zur Bundespolizei. Die hierzu zugrunde liegende Personalvorlage hat das Bundeskabinett am heutigen Mittwoch gebilligt, so dass dem Personal-„Tausch" zwischen Bund und Land zum 1.8.08 nichts mehr im Wege steht.

Kandt habe in der Landespolizei eine hervorragende Arbeit geleistet, sagte der Minister. Damit sei er über Brandenburg hinaus bekannt und dank seiner exzellenten Kenntnisse der Berliner und Brandenburger Polizei auch dem Bund aufgefallen, der ihn im Rahmen der aktuellen Organisationsänderungen für eine Aufgabe als Direktionsleiter der Bundespolizei angefordert habe.

Aus Landessicht ist es sehr schade, dass wir ihn verlieren", sagte Schönbohm. Für Kandt sei eine solche Rückkehr in den Polizeidienst als hochrangiger Vollzugsbeamter der Bundespolizei jedoch eine hervorragende neue Perspektive. „Ich habe - wenn auch schweren Herzens - deshalb der Anforderung aus Berlin zugestimmt", so Schönbohm.

Kandt begann seine berufliche Laufbahn 1979 mit der Ausbildung für den gehobenen Dienst beim Bundesgrenzschutz. Drei Jahre lang gehörte er der Grenzschutzschutztruppe GSG 9 an. 1993 wechselte er zur Polizei nach Brandenburg und übernahm hier die Leitung der Spezialeinheiten. Im Zuge der Polizeireform wechselte er Mitte 2002 als Leiter des Führungsstabes und stellvertretender Polizeipräsident nach Frankfurt (Oder) und wurde dort am 1.Februar 2005 Polizeipräsident. Potsdamer Polizeipräsident wurde Kandt im Juli 2007.

Verantwortlich:
Dorothee Stacke, Pressesprecherin
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14467 Potsdam
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