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Pressedienst

Unfalltragik an Hitzetagen

13.06.2008 Acht Verkehrstote auf Brandenburgs Straßen an Tagen der Hochsommer-Premiere

Schönbohm: Auftanken für Konzentration an Lenkrad und Lenker dringend gefragt

 
Nr. 098/2008

Die vergangenen Tage der diesjährigen Hochsommer-Premiere haben auf Brandenburgs Straßen zu einer Vielzahl folgenschwerer Unfälle geführt. Allein zwischen dem 6. und 11. Juni starben bei sieben tragischen Unfällen acht Menschen. Unter den Unfallopfern waren drei junge, noch keine 25 Jahre alten Fahrer, zwei Biker und zwei LKW-Insassen. Zu den Ursachen gehörte bei Temperaturen von bis zu 30 Grad auch die nachlassende Aufmerksamkeit von Fahrern.

Innenminister Jörg Schönbohm hat vor Beginn des Wochenendes alle Kraftfahrer zur bewussten Umstellung auf die sich bereits einstellende Sommerhitze aufgerufen. Jeder wisse, dass mit den Temperaturen die Unfallrisiken zunehmen, wenn nicht genug für die eigene Fitness an Lenkrad und Lenker getan wird. „Das rechtzeitige Auftanken für die Konzentration als LKW-, PKW- oder Motorradfahrer gehört jetzt zum Sicherheits-Einmaleins für jede Tour", mahnte Schönbohm vor dem Hintergrund der jüngsten Unfallzahlen. Brandenburgs Polizei wird mit ihren flächendeckenden Kontrollen dabei unterstützend im Einsatz sein.

Schönbohm erinnerte noch einmal daran, worauf es an Hochsommertagen für Kraftfahrer besonders ankommt. Dazu gehören ausreichendes Trinken und vermehrtes Essen von Obst mit hohem Wassergehalt, leichte lockere Kleidung und zusätzliche Fahrpausen. Auch schmutzige Scheiben würden durch ihre Blendwirkung zur besonderen Sommergefahr. An die LKW-Fahrer appellierte Schönbohm, durch strikte Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten Müdigkeits-Stresshormonen und dem kreuzgefährlichen ‚Sekundenschlaf' zu begegnen. Alkohol sei nicht nur bei  EM-Feiern und Diskobesuchen ein absolutes Tabuthema, wenn sich eine anschließende Fahrt nicht vermeiden lässt. „Wer diese altbekannten Verhaltensregeln missachtet, der fährt im Hochsommer doppelt gefährlich. Einsicht und Reue nach Unfallleid kommen zu spät - in jeder Jahreszeit",  betonte Schönbohm.

Verantwortlich:
Dorothee Stacke, Pressesprecherin
Ministerium des Innern
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