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Pressedienst

Rockerkriminalität

10.04.2008 LKA soll Zuständigkeit für Rockerkriminalität erhalten

Schönbohm: grundsätzliche Gefahrenlage unverändert - Kooperation mit Berlin

 
Nr. 057/2008

In Brandenburg soll die landesweite Zuständigkeit für die Bekämpfung der Rockerkriminalität auf das Landeskriminalamt (LKA) übergehen. Das erklärte Innenminister Jörg Schönbohm heute in einer Fragstunde des Landtages in Potsdam. Die Maßnahmen zur Gefahrenabwehr in diesem Bereich verbleiben danach weiter in der Zuständigkeit der Polizeipräsidien.

Die Lage der Rockerszene im Großraum Berlin-Brandenburg werde ständig beobachtet und analysiert. Dies geschehe, um auftretenden konkreten Gefahren umgehend zu begegnen, Straftaten unverzüglich aufzuklären und Vorsorge für die Verfolgung künftiger Straftaten zu leisten. Dabei werde auch eng mit der Berliner Polizei zusammengearbeitet, erläuterte der Minister.

Grundsätzlich hat sich die Gefahrenlage nach den Worten Schönbohms trotz der gewalttätigen Auseinandersetzung unter Anwendung einer Schusswaffe zwischen rivalisierenden Rockergruppen von Anfang Februar in Cottbus nicht verändert. Die Polizei reagierte mit umfänglichen Einsatzmaßnahmen auf den Vorfall. Dazu zählen eine massive Polizeipräsenz, Gefährderansprachen sowie verstärkte szenebezogene Kontrollen von Personen, Fahrzeugen und Objekten.

Verantwortlich:
Dorothee Stacke, Pressesprecherin
Ministerium des Innern
Henning-von-Tresckow Str. 9-13
14467 Potsdam
Telefon (0331) 866 2060
Fax: (0331) 866 2666