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Pressedienst

Grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit

28.09.2007 Schönbohm: Zentrum in Kehl Vorbild für eine deutsch-polnische Verbindungsstelle

Innenminister: Frankfurt (Oder) wäre ein idealer Standort

 
Nr. 167/2007

Innenminister Jörg Schönbohm hat bei einem Besuch des ‚Gemeinsamen Zentrums der deutsch-französischen Polizei- und Zollzusammenarbeit’ in Kehl (Baden-Württemberg) die Bedeutung einer noch stärkeren deutschen Sicherheitskooperation auch mit Polen hervorgehoben. Das seit 1999 arbeitende deutsch-französische Zentrum sei ein gutes Vorbild für den Ausbau der deutsch-polnischen Kooperation, erklärte Schönbohm heute in Kehl, wo er am gemeinsamen Besuch von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, der französischen Innenministerin Michéle Alliot-Marie und ihres polnischen Amtskollegen Wladyslaw Stasiak teilnahm.   

„Wir brauchen im Zeitalter offener Grenzen im Interesse der Sicherheit der Bürger eine effektive und grenzüberschreitende direkte Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Eine deutsch-polnische Verbindungsstelle wäre dafür von allergrößtem Wert“, sagte Schönbohm. Mit dem Aufbaustab der  Deutsch-Polnischen Verbindungsstelle des Polizeipräsidiums Frankfurt (Oder) habe Brandenburg dafür „einen ausbaufähigen, leistungsstarken Nukleus geschaffen. Wir sind gut vorbereitet. Frankfurt (Oder) ist mit seiner zentralen Lage am größten deutsch-polnischen Grenzübergang ein idealer Standort.“  

Der Aufbaustab in Frankfurt (Oder) koordiniert schon jetzt erfolgreich die Zusammenarbeit der brandenburgischen und polnischen Polizei und stellt den gegenseitigen Informationsaustausch sicher. „Die Struktur hat sich bewährt und der Standort ist ausbaufähig“, sagte Schönbohm. „Mit den hervorragenden Erfahrungen in Kehl und unseren guten Erfahrungen kann in Frankfurt (Oder) eine leistungsstarke gemeinsame Dienststelle entstehen, in der Beamte der polnischen Polizei, der Landespolizeien, der Bundespolizei, des Bundeskriminalamtes und des polnischen Grenzschutzes sowie der Zollbehörden beider Länder zum Wohle der Bürger zusammenarbeiten.“

Verantwortlich:
Dorothee Stacke, Pressesprecherin
Ministerium des Innern
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