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Brandenburger Landesorden erstmals verliehen

veröffentlicht am 14.06.2005

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Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes hat heute Ministerpräsident Matthias Platzeck den brandenburgischen Verdienstorden verliehen. Ausgezeichnet wurden 16 Bürgerinnen und Bürger aus Brandenburg und anderen Bundesländern, die sich besondere Verdienste um das Land erworben haben.

In seiner Rede sagte der Ministerpräsident: "Die heute auszuzeichnenden Frauen und Männer sind Brandenburgs Creme de la Creme der guten Taten, ja Aushängeschilder unseres Landes, auch wenn sie nicht alle Märker sind. Sie haben im Wortsinne als "Entwicklungshelfer" unser junges Land geprägt, durch Engagement, Wissen und Können. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Ihre Tätigkeitsfelder sind so bunt wie das Leben selbst. Ihre Verdienste betreffen die Bereiche Verkehrssicherheit, Tourismus, Selbsthilfeförderung/Integration von Spätaussiedlern, wirtschaftliche Entwicklung einer Kommune, Sozialpsychiatrie, Natur- und Umweltschutz, Landfrauenverband, Brand- und Katastrophenschutz, Wissenschaft, Kulturgeschichte, Aufarbeitung der NS-Zeit/Jugendarbeit, Sport und anderes mehr. Unser Land ist Ihnen zu tiefstem Dank verpflichtet.


Ich wünsche mir, dass alle Ausgezeichneten diesen Orden zu den entsprechenden Anlässen gern tragen werden. Sie geben damit der Verbundenheit zu Brandenburg Ausdruck, zeigen gleichzeitig, dass sie Besonderes für dieses Land geleistet haben. Der Orden kennzeichnet Sie als Vorbilder für andere. Frei nach dem Motto, wer Gutes tut, soll auch darüber reden, wird so ein Ordenszeichen Anlass für Gespräche geben."


Ausgezeichnet wurden:











Kathrin Boron Kathrin Boron
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aus Schwielowsee, OT Caputh, (Potsdam-Mittelmark), ist die erfolgreichste Ruderin aller Zeiten und eine international hochgeachtete Sportlerpersönlichkeit. Nicht zuletzt deshalb wurde sie von der deutschen olympischen Elite als "Champion des Jahres 2004" gewählt. Sie ist ein Vorbild und Aushängeschild für den Brandenburger Sport. Trotz der wenigen ihr zur Verfügung stehenden Zeit ist sie bereit, Kindern und Jugendlichen in Foren und anderen Veranstaltungen über ihre sportliche Laufbahn zu berichten und deutlich zu machen, wie wichtig der Sport für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen ist. Darüber hinaus unterstützt sie regelmäßig den Landessportbund bei der Qualifizierung von ehrenamtlichen Funktionsträgerinnen.


 











Günter de Bruyn Günter de Bruyn
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Seine Romane und Essays sind in die märkische Gesellschaft eingebunden und Gegenstand seiner Beobachtungen und Auseinandersetzungen. Der Autor aus Tauche, OT Görsdorf, (Oder-Spree), führt den Leser durch die Landschaft, zeigt die Charaktereigenschaften seiner Bewohner auf, ohne die literarischen und kulturellen Wurzel zu vergessen. Den deutschen Einigungsprozess und die folgende Entwicklung hat er kritisch und aufmerksam in seinen Essays beobachtet. Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung knüpft der Autor mit "Deutsche Zustände" an seine Essays " Jubelschreie, Trauergesang" (1991) und "Mein Brandenburg" an. Er beschreibt und kritisiert die Verhaltensweisen in Ost und West und mahnt, die Traditionen der Kulturnation für die Zukunft nutzbar zu machen. Mit den weiteren Büchern "Preußens Luise" und "Unter den Linden" ist eine Triologie über Preußens Geschichte entstanden. Ihm gelingt es in seinen Werken die Geschichte mit ihren Brüchen sichtbar und lebendig zu machen.











Prof. Dr. Dr. h.c. Rolf Emmermann Prof. Dr. Emmermann
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ist Gründungsdirektor sowie wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des 1992 gegründeten GeoForschungsZentrums (GFZ) in Potsdam. Unter seiner Leitung hat sich das GFZ zu einem modernen, leistungsstarken und international führenden Zentrum der Erdsystemforschung entwickelt. Schwerpunkte seiner Forschungsarbeiten liegen in der Frühwarnung und Vorsorge bei Naturkatastrophen und beim Katastrophenmanagement. Ein besonderes Anliegen ist ihm die enge Zusammenarbeit mit Universitäten in der Region Berlin- Brandenburg sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Darüber hinaus war er maßgeblich am Aufbau des Instituts für Geowissenschaften an der Universität Potsdam beteiligt und hat mit außerordentlichem Engagement zur Entwicklung des hohen Wissenschaftsniveaus in der Region mit weltweiter Anerkennung beigetragen.











Prof. Dr. Hans-Joachim Giersberg Prof. Giersberg
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hat entscheidend daran gewirkt, das kulturhistorische Erbe Preußens in den Schlössern Berlin und Brandenburg zu sichern, zu bewahren und wiederherzustellen. Als Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin - Brandenburg führte er die Stiftung mit zahlreichen Projekten zu weltweitem Ansehen, insbesondere durch die Restaurierung des Chinesischen Hauses, der Bildgalerie im Park Sanssouci und zahlreicher Räume im Schloss Charlottenburg, durch die Wiederherstellung der Gotischen Bibliothek und des Marmorpalais als Schlossmuseum im Neuen Garten in Potsdam sowie durch die Öffnung der Schlösser in Rheinsberg, Caputh, Königs Wusterhausen, Oranienburg und Paretz. Auch im Ruhestand engagiert er sich weiterhin für die kulturelle Entwicklung Brandenburgs.











Jürgen Helmdach Jürgen Helmdach
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aus Neiße-Malxetal (Spree-Neiße) hat sich in verschiedenen leitenden Funktionen vor allem als ehrenamtlicher Landesbrandmeister um das Feuerwehrwesen verdient gemacht. Er hat maßgeblichen Anteil an der Schaffung der jetzigen Strukturen und des Stellenwertes des Brandschutzes im Land Brandenburg. Besonders hervorzuheben ist sein außergewöhnliches Engagement bei der Koordinierung der Rettungs- und Hilfsmaßnahmen während der Oderflut 1997, der Elbeflut 2002 und des schweren Eisenbahnunglücks von Elsterwerder 1997. Herr Helmdach ist auch auf nationaler und internationaler Ebene als Brandschutz- und Katastrophenexperte anerkannt und geschätzt.











Helga Luther Helga Luther
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aus Berlin wurde aus politischen Gründen inhaftiert und in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück gebracht. In ihrer langjährigen Haftzeit hatte Frau Luther als ausgebildete Krankenschwester insbesondere polnische Mithäftlinge, auch unter Inkaufnahme eigener Gefährdungen, aufopferungsvoll gepflegt. Mitte der 90er Jahre gründete sie eine Initiative zur Unterstützung ehemaliger Ravensbrücker Häftlinge. Frau Luther engagiert sich vor allem in der Jugendarbeit. So bietet sie seit langem in der Gedenkstätte Ravensbrück mit guter Resonanz Führungen für Schüler und Jugendliche an. Auch setzt sie sich in besonderem Maße für die Belange der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten ein.











Edelgard Neukirch Edelgard Neukirch
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aus Strausberg (Märkisch-Oderland) war Anfang der 90er Jahre Mitbegründerin und bis November 2003 Vorstandsmitglied der regionalen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe, Region Strausberg, und der Landesarbeitsgemeinschaft für Selbsthilfeförderung Brandenburg e.V.. Sie hat Anteil am Auf- und Ausbau der Kontaktstellen zu einem landesweiten Netz und der erfolgreichen Durchführung der Selbsthilfetage. Mit ihrem Enthusiasmus bringt sie auch andere Menschen dazu, sich im sozialen Bereich einzubringen und Verwaltungen, lokale und regionale Initiativen und Vereine zur Kooperation zu bewegen. Darüber hinaus unterstützt sie insbesondere als Geschäftsführerin des Vereins Sozialpark Märkisch-Oderland e. V., Strausberg, die Integration von Spätaussiedlern und engagiert sich gegen Fremdenfeindlichkeit.











Dr. Roswitha Perlwitz Dr. Roswitha Perlwitz
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aus Teltow (Potsdam-Mittelmark) hat mit außergewöhnlichem persönlichen Einsatz und vielen innovativen Ideen die Entwicklung der Kinderpsychiatrie vorangebracht. Für die Langzeitbehandlung behinderter anfallskranker Kinder wurde von ihr ein Konzept der medizinischen, psychologischen, fürsorgerischen und heilpädagogischen Betreuung mit intensiver Einbeziehung der Eltern erfolgreich entwickelt. Ihre Kenntnisse und Erfahrungen bringt sie in die psychosoziale Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Potsdam-Mittelmark, die Sozialpsychiatrie-Kommission der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg und den Zulassungsausschuss für Ärzte und Krankenkassen bei dieser Vereinigung ein. Als langjährige Vorsitzende der Brandenburger Regionalgruppe des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie hat sie sich bei der berufspolitischen Integration und dem fachlichen Austausch zwischen Kinder- und Jugendpsychiater aus den alten und neuen Ländern über den verbandsinternen Bereich hinaus Anerkennung erworben.











Jutta Quoos Jutta Quoos
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aus Schönewalde (Elbe-Elster) engagiert sich in verschiedenen Funktionen insbesondere als Vorsitzende des Brandenburgischen Landfrauenverbandes und Vorstandsmitglied des Landesbauernverbandes Brandenburg für die Interessen der Landfrauen und des bäuerlichen Berufsstandes sowie für die Entwicklung des ländlichen Raums in Brandenburg. Unter ihrer Führung ist der Landfrauenverband zum mitgliederstärksten Frauenverband im Land und zur tragenden Säule für die Stärkung der ländlichen Räume Brandenburgs geworden. Des Weiteren hat sie als Träger oder Kooperationspartner zahlreiche Projekte, z. B. "Zusammenarbeit deutscher und polnischer Landfrauen in der Grenzregion", "Entwicklung und Erprobung innovativer Fortbildungsprogramme für Frauen in landwirtschaftlichen und gärtnerischen Betrieben in Führungspositionen als Beitrag zur Europäisierung der Bildung", "Lokale Initiativen für neue Beschäftigung in Brandenburg" durchgeführt bzw. unterstützt.











Gerold Schellstede Gerold Schellstede
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aus Wiefelstede in Niedersachsen erwarb 1991 ein ehemaliges Möbellager am Stadtrand von Großräschen, in dem er zunächst unter einfachsten Bedingungen wohnte und arbeitete. 1993 errichtete er ein neues Möbelhaus, womit er gleichzeitig der erste große Investor war. Bis heute hat er keine Fördermittel für seine Investitionen beansprucht, zahlreiche Ausbildungsplätze geschaffen, mit persönlichem und finanziellen Engagement junge Unternehmen gefördert und sich beispielhaft bemüht, die wirtschaftliche Gesamtentwicklung von Großräschen voranzubringen. Auch hat er sein Versprechen, das im Unternehmen verdiente Geld wieder in Großräschen zu investieren, sichtbar in vielen Bereichen umgesetzt. Darüber hinaus engagiert er sich in besonderem Maße vor allem für die örtlichen Sportvereine, die Fachhochschule Lausitz, das Arbeitslosenzentrum sowie die Integrationstagesstätte des Deutschen Roten Kreuzes in Großräschen.











Bischof i. R. Dr. Albrecht Schönherr Bischof i. R. Dr. Albrecht Schönherr
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aus Berlin war über 20 Jahre lang eine der prägenden Gestalten des DDR-Protestantismus. Er hat Landeskirche und Kirchenbund in einer Zeit gesteuert, in der jahrhundertlange Voraussetzungen kirchlichen Lebens sich nachhaltig und dauerhaft geändert hatten und eine Neuausrichtung der Kirche erforderten. Er hat damit dazu beigetragen, dass die Kirche als wichtige gesellschaftliche Kraft erhalten blieb und sie den Boden bereiten konnte, auf dem die friedliche Wende 1989/1990 gedieh. Von seinem Wirkungsschwerpunkt Brandenburg aus hat Dr. Schönherr die kirchliche Arbeit in der ehemaligen DDR und in internationalen Zusammenhängen wesentlich geprägt. Bis heute engagiert er sich in besonderem Maße für die Kirche und die Kirchen des Landes Brandenburg.












Bernd Schröder Bernd Schröder
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hat sich als Cheftrainer der Potsdamer Frauenfußballmannschaft große Verdienste erworben. Die Spielerinnen und Bernd Schröder sind ein Markenzeichen der Mark für Erfolgswillen und Erfolg, für Kampfgeist und Fairness, für Bodenständigkeit und Internationalität, für Teamgeist und herausragende Einzelleistungen. Höhepunkt der fast ununterbrochenen jahrzehntelangen Trainertätigkeit in Potsdam waren die Saisons 2003/04 und 2004/05, in der er die Mannschaft zum Gewinn des Oddset-Hallenpokals, des ersten gesamtdeutschen Meistertitels, des zweifachen DFB-Pokalsieges und des UEFA-Cups führte. Der Frauenfußball hat durch ihn eine neue Qualität gewonnen. Seinem Engagement verdankt die Stadt Potsdam über die Landesgrenze Brandenburgs hinaus im Bereich des Sports hohes Ansehen. Auch hat der Frauenfußball durch seine Arbeit bundesweit wesentlich mehr Bedeutung erlangt.











Prof. Heinz Sielmann Prof. Heinz Sielmann
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und seine gemeinnützige Stiftung bemühen sich erfolgreich, insbesondere durch die Schaffung von Wildnis-Kernzonen und Naturschutzgroßprojekte, die Natur in ihrer Vielfalt zu bewahren. Beispielhaft für die Umsetzung seines Grundkonzeptes "Naturschutz als positive Lebensphilosophie" ist das Projekt "Groß Schauener Seen". Durch das Engagement von Herrn Prof. Sielmann und seiner Stiftung profitiert das Land Brandenburg und seine Bürger in besonderer Weise von einer Aufwertung der Landesflächen, da die geschützte Natur und Landschaft den hier lebenden Menschen und ihren Gästen auch erlebbar gemacht wird. Durch eine naturverträgliche Erholungsnutzung und die Erhaltung einer intakten Flora und Fauna werden der Region wirtschaftliche Impulse gegeben.











Prof. Dr. Michael Succow Prof. Dr. Michael Succow
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aus Wackerow in Mecklenburg-Vorpommern hat insbesondere als Aufbauleiter der Landesanstalt für Großschutzgebiete, Berater des Umweltministers, Vorsitzender des Beirates bei der obersten Naturschutzbehörde Brandenburgs und Mitglied des Stiftungsrates des NaturSchutzFonds Brandenburg sowie des Kuratoriums im Nationalpark Unteres Odertal die Entwicklung einer umweltgerechten Landnutzung maßgeblich beeinflusst und zur praktischen Ausgestaltung des Brandenburgischen Naturschutzes viel beigetragen. Beim Aufbau des Hoch- und Fachschulwesens hat Prof. Dr. Succow wichtige Impulse für die ökologische Forschung im Lande gegeben. Ebenso ist der erfolgreiche Aufbau der Geoökologie an der Potsdamer Universität und der Umweltwissenschaften in Cottbus mit seinem Namen verbunden. Auch die öffentliche deutschlandweite und internationale Wahrnehmung Brandenburgs im Bereich Natur und Landschaft wird von Prof. Dr. Michael Succow wesentlich bestimmt. Durch seine Filme über die Schönheiten des Odertals ist er ein wichtiger "Werbeträger" für naturorientierten Tourismus.











Dr. Wolf Wegener Dr. Rolf Wegener
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ist es zu verdanken, dass sich bereits im Herbst 1990 der ADAC in Berlin-Brandenburg als erste große Personenvereinigung wiedergründen konnte. Als Vorsitzender dieser Vereinigung hat er großen Anteil an der Herstellung eines flächendeckenden Servicenetzes und der Verbesserung der Verkehrssicherheit durch zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten, z. B. dem mobilen Sicherheitstrainingsprogramm, und die Inbetriebnahme von Deutschlands modernstem Fahrsicherheitszentrum in Linthe. Auch motorsportliche Aktivitäten im Land Brandenburg werden durch sein Engagement gefördert. Darüber hinaus setzt er sich besonders für den Umweltschutz und die Förderung des Tourismus im Lande ein. So hat die ADAC-Aktion "Rettet die Alleen" maßgeblich dazu beigetragen, das Problembewusstsein in Sachen Alleen in Brandenburg zu schärfen. Die ebenfalls von Herrn Dr. Wegener maßgeblich beeinflusste Aktion "Deutsche Alleenstraße" führt von Rheinsberg bis Wittenberge und gehört zu den touristischen Attraktionen des Landes.











Dr. Manfred Werban Dr. Manfred Werban
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aus Burg (Spreewald) hat das Biosphärenreservat Spreewald mit großem Erfolg aufgebaut und geleitet.. Sowohl vor als auch nach der Wende hat er sich beruflich und ehrenamtlich für eine umweltverträgliche Regionalentwicklung der Spreewaldregion in außerordentlichem Maße eingesetzt. Getreu seiner inneren Überzeugung und des daraus abgeleiteten Anspruches, versuchte er stets eine Einheit zwischen der Bewahrung der natürlichen Ressourcen und einer nachhaltigen Nutzung und Entwicklung dieses Lebensraumes mit und für den Menschen herzustellen. Seinem Wirken ist es zu verdanken, dass dieses Schutzgebiet als deutsches "Vorzeige-Biosphärenreservat" gilt und höchste nationale und internationale Anerkennung bekam. Herr Dr. Werban genießt hohe Wertschätzung und Akzeptanz gleichermaßen bei Landnutzern, Naturschützern und in der Tourismusbranche.