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Neue Energien, neues Wasser, neues Land – Platzeck: Lausitz ist ein Land mit Perspektive

Sperrfrist 12.00 Uhr

veröffentlicht am 15.03.2007

Wichtiger redaktioneller Hinweis:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ministerpräsident Matthias Platzeck kann den heutigen Termin „Flutungsbeginn für den Ilsesee“ aufgrund einer fiebrigen Erkältung nicht wahrnehmen. Um Ihnen Ihre Arbeit zu erleichtern, hatten wir Ihnen bereits um 09.00 Uhr eine Pressemitteilung mit Sperrfrist 12.00 Uhr zur Verfügung gestellt. Bitte verwenden Sie bei Bedarf die Äußerungen als eine Erklärung von Ministerpräsident Platzeck anlässlich der Flutung. Sie erhalten nachfolgend die aktualisierte Pressemitteilung.



Ministerpräsident Matthias Platzeck hat die Rekultivierung der Tagesbaue und die Schaffung des Lausitzer Seenlandes als „größtes Vorhaben des Strukturwandels im Süden Brandenburgs“ und als „Leistung von historischer Tragweite“ gewürdigt. „Hier wird aus einer Erblast der DDR die Zukunft einer ganzen Region geschaffen! Das ist gelebte Verantwortung des vereinten Deutschlands“, erklärte der Ministerpräsident am Donnerstag anlässlich des Flutungsbeginns für den Ilsesee und zur Eröffnung des Besucherzentrums Lausitzer Seenland in Großräschen. Bei dem Ereignis wird Umweltminister Dietmar Woidke zugegen sein.


Platzeck erinnert daran, dass noch 1990 rund 30 Prozent des heutigen Landkreises Oberspreewald–Lausitz bergbaulich in Anspruch genommen waren. „Keine andere Bergbaugegend in ganz Deutschland ist so nachhaltig und so kreativ umgestaltet worden wie diese. Auf das Geleistete können alle, die daran aktiv mitgewirkt haben, stolz sein.“ Platzeck betont die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten.

Der Ministerpräsident zeigt sich zufrieden, dass das neue Verwaltungsabkommen zwischen Bund, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg für den Zeitraum bis 2012 kurz vor dem Abschluss steht. Zum Umsetzung stelle Brandenburg erhebliche eigene Haushaltsmittel bereit. Sanierung und weitere Entwicklung seien damit auf Jahre sichergestellt.

Platzeck bezeichnet die Kopplung der Braunkohlensanierung durch die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) mit der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land als „goldrichtig“. Die IBA sei beispielgebend für „gelebte Regionalentwicklung in Brandenburg und darüber hinaus“. Er versichert, die Landesregierung werde im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Unterstützung fortsetzen. Derzeit würden mit dem Bund Gespräche zur Übernahme einzelner Tagebauseen des Lausitzer Seenlandes geführt. „Unser Ziel ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung, die die Bedingungen für den späteren sukzessiven Erwerb der Tagebauseen bestimmt. Damit soll der Weg frei gemacht werden für Investitionen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Verhandlungen zu einem für beide Seiten gewinnbringenden Ergebnis bringen werden.“

Platzeck resümiert: „Neue Energien, neues Wasser, neues Land sollen die Besucher auch in den kommenden Jahren dazu bewegen, der Umgestaltung der Lausitz und ihren neuen Möglichkeiten jenseits von Braunkohle Aufmerksamkeit und Interesse zu schenken. Ich bin überzeugt, das wird gelingen.“