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Platzeck: Brandenburg will Anreize für Hochqualifizierte verbessern

veröffentlicht am 12.03.2007

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat das Ziel bekräfigt, Brandenburg zu einer Region zu machen, die kluge Köpfe anzieht. In einer Rede auf dem 16. Potsdamer Wirtschaftsforum nannte er heute die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Schlüsseltechnologien und die Entwicklung einer toleranten Gesellschaft als wesentliche Grundlagen der Attraktivität Brandenburgs für die Bindung von Hochqualifizierten. Platzeck wörtlich: „Wir müssen selbst eine Region gestalten, die so attraktiv ist, dass hochqualifizierte Menschen hier bei uns leben, lernen, studieren und arbeiten wollen.“ Für Platzeck muss sich Brandenburg dem internationalen Wettbewerb der Regionen stellen, um die Voraussetzungen für künftigen Wohlstand und soziale Gerechtigkeit zu legen. „Wer die besten Köpfe anlocken will, muss das Profil einer Vorreiterregion haben“, so Platzeck.

In einigen Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen/wissenschaftlichen Bereichen sei Brandenburg bereits heute international konkurrenzfähig
- Das außerordentlich gute Betreuungsangebot an Kitas.
- Die fortgeschrittene Umstellung der Studiengänge an den Hochschulen auf europäische Standards.
- Auf dem Gebiet der regenerativen Energienutzung in Verbindung mit den Erkenntnissen der Klimafolgenforschung hat Brandenburg eine Vorreiterrolle.

Der Ministerpräsident sieht jedoch auch Nachholbedarf. Beispielsweise gelte es, im Hochschulbereich die „vorhandenen Angebote zwischen Berlin und Brandenburg besser zu ergänzen“, sagte Platzeck. „Wir brauchen eine gemeinsame Hochschulplanung für beide Länder.“ Um den Fachkräftebedarf der Unternehmen in den kommenden Jahre zu befriedigen, müssten zudem „die Schnittpunkte zwischen Hochschule und Gewerbe erweitert werden“, so Platzeck. Auch gelte es, in einer gemeinsamen Anstrengung zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft weitere funktionierende „Branchen-Netzwerke zu bilden, Fachkräfte auszubilden und die notwendige Infrastruktur bereitzustellen.“ Als gelungenes Beispiele in diesem Bereich nannte er das „Gründer- und Innovationszentrum“ in Golm.