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Platzeck würdigt Wirken Windecks: 17 erfolgreiche Jahre für Handwerk

Sperrfrist 03.03.2007, 00.00 Uhr
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veröffentlicht am 02.03.2007

Ministerpräsident Matthias Platzeck würdigt zur heutigen Verabschiedung des Potsdamer Handwerkspräsidenten Klaus Windeck diesen als „Wegbereiter und Organisator einer erfolgreichen Interessenvertretung der Handwerker“. 17 Jahre stand der Unternehmer aus Brandenburg an der Havel an der Spitze der Handwerkskammer Potsdam. „Es waren erfolgreiche Jahre voller Aufbau- und Stabilisierungsarbeit für das Handwerk in Brandenburg“, resümiert Platzeck in einem Dankesbrief.

Der Ministerpräsident hob in dem Glückwunschschreiben und in einer Videobotschaft hervor, dass Windecks Arbeit davon gekennzeichnet war, „seine reiche Erfahrungen als Handwerker und Unternehmenschef nicht für sich behalten zu wollen, sondern damit andere Handwerker zu ermutigen und zu motivieren. Das ist Ihnen über all die Jahre gelungen.“

Platzeck weiter: „Sie haben die Kammer Potsdam zu einer gut funktionierenden Interessenvertretung und zum ersten Ansprechpartner der Handwerkerschaft gemacht.“ Besonders würdigte der Ministerpräsident den unter Windecks Ägide gelegten Schwerpunkt auf die Schaffung von mehr und besseren Ausbildungsplätzen. Damit habe er die wirtschaftlichen wie die politischen Zeichen der Zeit erkannt, sagte Platzeck. „Angesichts des demografischen Wandels und eines hohen Fachkräftebedarfs müssen wir jungen Leuten eine gute Erstausbildung und Entwicklungschancen im eigenen Land bieten. Mit der gleichen Zielrichtung haben sich die Handwerker bereits früh einer Initiative von Wirtschaftsvertretern angeschlossen, um die Vernetzung von Schule und Wirtschaft voranzutreiben.“

Ministerpräsident Platzeck stellte das ehrenamtliche Engagement Windecks in seiner Heimatstadt Brandenburg heraus. Dort kenne man ihn als jemanden, „der das Herz auf dem rechten Fleck und jede Menge Sinn für das Gemeinwohl hat. Die Stadt und das Land brauchen auch weiterhin Ihre Ideen und Ihre Unternehmerfreude.“

Beim Festakt wird die Landesregierung durch Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns, den Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Appel, und Wirtschaftsstaatssekretär Wolfgang Krüger vertreten.