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Platzeck: Märkische Gastlichkeit ist Kernpfeiler touristischen Wachstums

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veröffentlicht am 18.01.2007

Bei der Ausschöpfung der touristischen Potenziale Brandenburgs haben sich laut Ministerpräsident Matthias Platzeck die Hotels und Gaststätten als Zugpferde der heimischen Wirtschaft erwiesen. „Märkische Gastlichkeit hat sich auch im zurückliegenden Jahr weiter herumgesprochen und Touristen ins Land geführt“, so Platzeck anlässlich des Neujahrsempfangs des Hotel- und Gaststättenverbandes Brandenburg.

„Zur touristischen Vermarktung unseres Landes mit seinen Natur- und Kulturschönheiten brauchen wir Hotels und Gaststätten mit einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis. Märkische Gastlichkeit muss zu einer festen Marke werden, denn sie ist ein Kernpfeiler des touristischen Wachstums.“ Die Landesregierung hat 2006 die Tourismuskonzeption fortgeschrieben. Der Hotel- und Gaststättenverband des Landes ist bei vielen Maßnahmen, die bis 2010 umgesetzt werden sollen, eingebunden, versicherte der Ministerpräsident.

Er fügte hinzu, dass der Tourismus im Rahmen der neuen Förderstrategie besondere Unterstützung erfahre. „Dieser Wirtschaftszweig stützt die Entwicklung in den ländlichen Regionen und ist zugleich integraler Bestandteil der brandenburgischen Wirtschaft“, sagte Platzeck.

„2006 war für die Hotels und Gaststätten ein gutes Jahr“, so der Ministerpräsident. „Und die Vorzeichen für 2007 lassen ebenfalls auf viele Gäste und klingelnde Kassen schließen. Und unsere Betriebe brauchen dies, denn die Ertragssituation ist durch den harten Wettbewerb und steigenden Energiekosten angespannt.“

Beim Beherbergungsgewerbe gab es im zweiten Jahr in Folge ein leichtes Plus. Sowohl die Umsätze als auch die Auslastung sind leicht angestiegen. Beherbergungsstätten mit mindestens neun Gästebetten und Campingplätze mit Urlaubscamping meldeten für den Zeitraum von Januar bis Oktober 2006 3,1 Millionen Besucher mit 8,5 Millionen Übernachtungen (0,9 Prozent mehr Besucher, 1,4 Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahr). Die Hotellerie hatte von Mai bis Oktober 2006 ca. 3,2 Millionen Übernachtungen (1,5 Prozent Steigerung gegenüber 2005).