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Regine fehlt

Zum 5. Todestag von Regine Hildebrandt

veröffentlicht am 24.11.2006

Anlässlich des 5. Todestags der langjährigen brandenburgischen Sozialministerin Regine Hildebrandt am 26. November erklärt Ministerpräsident Matthias Platzeck:

„Regine fehlt. Auch 5 Jahre nach ihrem Tod sind uns ihre Geradlinigkeit, ihre menschliche Wärme, ihr zupackendes Eintreten für ein soziales Miteinander in präsenter Erinnerung. Vor allem: Regine Hildebrandt hat Menschen Mut gemacht, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, sich nicht klein kriegen zu lassen.


Wie richtig ihre klare Sprache, ihr Rat und ihre Tat waren, zeigt nicht zuletzt die gegenwärtige Debatte um die sozialen Verwerfungen in unserer Gesellschaft. Schon in den 90er Jahren hatte sie gleich einer Kassandra vor den schweren gesellschaftlichen Folgen von Massenarbeitslosigkeit gewarnt und mit aktiver Arbeitsmarktpolitik gegen gesteuert. Auch auf die wachsenden demografischen Herausforderungen, die sich schon in den Nachwendejahren aus dem Absturz der Geburtenzahlen ablesen ließen, hat sie mit ihrem Bekenntnis für eine vorbildliche Kitabetreuung in Brandenburg reagiert. Diese politische Lebensleistung gehört ebenso zu ihrem Vermächtnis wie die Stiftung „Hilfe für Familien in Not“, die Jahr für Jahr im Sinne von Regine Hildebrandt ihre segensreiche Arbeit tut.

Im vergangenen Jahr haben die Märker in einer Umfrage Regine Hildebrandt zur „Besten Brandenburgerin“ gekürt. Regine lebt in den Herzen der Menschen fort.“