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„Waschmaschine der Zukunft“ kommt aus Brandenburg
Platzeck: Wettbewerbsfähige Produktionsbedingungen

veröffentlicht am 24.10.2006

Ein 90 Millionen Euro teures neues Fabrikationswerk bei der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH wurde heute in Nauen eingeweiht. Ministerpräsident Matthias Platzeck betonte in seinem Grußwort: „Diese Investition ist nicht nur ein Glücksfall für die Region. Das neue Werk zeigt auch, dass Brandenburg im internationalen Wettbewerb bestehen kann. Gut ausgebildete Mitarbeiter und erstklassige Infrastruktur haben die Standortentscheidung beeinflusst und mit dafür gesorgt, dass die Produktionslinie für Waschmaschinen nicht in der Türkei, in Russland oder China gebaut wurde.“

Das von Siemens als „Waschmaschine der Zukunft“ bezeichnete Modell wird als Gerät einer neuen Generation angesehen. Das Land Brandenburg fördert die Investition mit 9,3 Millionen Euro.

Platzeck sprach in seinem Grußwort aber auch offen seine Sorge über den angekündigten Abbau von Stellen in Bosch und Siemens Hausgeräte-Werk in Berlin-Spandau aus: „Das betrübt uns. Die Landesregierung verfolgt die Entwicklungen sehr genau. Gleichwohl möchte ich hier deutlich sagen: Die neue Fabrik in Nauen steht in keinem Zusammenhang mit den geplanten Kürzungen im Berliner Werk. In Nauen entsteht eine neue Produktionslinie.“ Platzeck weiter: „Mitarbeiter und Arbeitnehmervertreter haben in den vergangenen Jahren ihren Beitrag geleistet, damit sich die Produktionsbedingungen in Deutschland verbessern. Durch ihre Verantwortungsbereitschaft sind Arbeitszeitmodelle und Tarifeinigungen entstanden, die sich sehen lassen können und ihre positive Wirkung entfalten.“