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Democracy Matters - Öffentlicher Vortrag von Professor Cornel West (Princeton)

veröffentlicht am 20.06.2006

Donnerstag, 22. Juni 2006, 19.00 Uhr,
Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund,
In den Ministergärten 1, 10117 Berlin-Mitte.


Gesprächsleitung: Prof. Dr. Susan Neiman, Potsdam.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Einstein Forums und der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund - gefördert durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

Das uramerikanische Vertrauen in die Kraft der Demokratie, aber auch dessen Gegenteil in Form demokratiefeindlicher Tendenzen im Inneren der Gesellschaft - beides lässt sich weit in die Vergangenheit zurückverfolgen. Cornel West spürt der dialektischen Verflechtung beider Stränge in der amerikanischen Kultur nach und versucht mit Hilfe so unterschiedlicher Autoren wie Ralph Waldo Emerson, Frederick Douglass und Toni Morrison und am Beispiel des Civil Rights Movement die demokratische Kraft der amerikanischen Kultur zu ermessen und für die Gegenwart neu zu bestimmen.

Democracy Matters: Mit Blick auf die inneramerikanische Debatte, aber auch mit Verweis auf gegenwärtige außenpolitische Konfliktfelder bemüht sich der streitbare Intellektuelle um einen demokratischen Neuentwurf des amerikanischen Gemeinwesens, mit welchem den veränderten Konstellationen des 21. Jahrhunderts Rechnung getragen werden soll.

Cornel West ist Professor für Theologie und African American Studies an der Princeton University. 1993 veröffentlichte er die Essaysammlung
Race Matters, mit der er die Diskussion um Rassendiskriminierung in den USA in den 1990er Jahren maßgeblich beeinflusste. Er gilt als der profilierteste afro-amerikanische public intellectual der Gegenwart.