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Brandenburgs Verwaltung macht sich fit für die neuen Herausforderungen der EU

veröffentlicht am 13.04.2006

Die neuen Herausforderungen der Europäischen Union für das Land Brandenburg waren am Donnerstag in Potsdam Thema einer eintägigen Informationsveranstaltung für hochrangige Führungskräfte der Landesregierung. Dabei wurde ein praxisnaher Überblick über die derzeitigen Aktionsfelder der EU gegeben und das rechtliche und tatsächliche Wirkungsgefüge der EU jeweils aus der Perspektive Brandenburgs vorgestellt. Die Konferenz war Teil einer Veranstaltungsreihe, deren inhaltliche Konzeption in enger Zusammenarbeit des Innenministeriums und seiner Landesakademie für öffentliche Verwaltung mit der Europaabteilung der Staatskanzlei erfolgte.

Der Bevollmächtigte des Landes beim Bund und für Europaangelegenheiten, Staatssekretär Gerd Harms, und Innen-Staatssekretär Hans-Jürgen Hohnen begrüßten die gemeinsam ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Politische Schwerpunkte der EU und ihre Bedeutung für Brandenburg":

„Die Europapolitik bestimmt zunehmend die Politik der deutschen Bundesländer. Die Zukunftschancen Brandenburgs hängen auch davon ab, ob und wie es gelingen kann, den Herausforderungen des europäischen Integrationsprozesses zu begegnen und die Belange Brandenburgs auf EU-Ebene effektiv zu vertreten. Eine systematische Fortbildung im Hinblick auf Kenntnisse der EU-Institutionen und die Einflussnahme auf ihre Entscheidungsverfahren ist daher für die Interessen Brandenburgs von großer Bedeutung.“

Die Veranstaltungsreihe zur EU-Qualifizierung wurde im Herbst 2005 eröffnet. In nur sechs Wochen wurden vier eintägige Veranstaltungen durchgeführt, an denen insgesamt 186 Führungskräfte von Abteilungsleitern bis zu Referenten teilnahmen. Nach dieser Einführung soll nun in weiteren Veranstaltungen – beginnend mit den Staatssekretären und Abteilungsleitern – das Wissen systematisch vertieft werden.