www.stk.brandenburg.de

Fürst-Pückler-Land eröffnet Europajahr – Appel wünscht IBA viele Besucher

veröffentlicht am 31.03.2006

Das heute eröffnete Europajahr auf der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land wird sich nach Überzeugung des Chefs der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Appel, zu einem Besuchermagneten entwickeln. Zum Auftakt der Aktion „7 Monate – 7 Länder – 7 Feste“ auf der größten Landschaftsbaustelle Europas sprach Appel von einer weiteren Chance für mehr Kontakte zwischen Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Der Staatssekretär eröffnete die Schau im Auftrag von Ministerpräsident Matthias Platzeck.

Appel betonte, Europa an dieser Stelle zu feiern, sei sinnvoll. Liege doch das ehemalige Niederlausitzer Braunkohlenrevier im Länderdreieck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien. Die traditionelle Verbundenheit dieser Nachbarn habe seit der Osterweiterung der Europäischen Union eine qualitative neue Stufe erreicht. Doch Beziehungen könnten nicht per Dekret verordnet, geschweige denn von „oben“ angeordnet werden. Appel: „Beziehungen wachsen, sie werden erlebbar durch Kontakte zwischen den Menschen auf allen Ebenen. Dazu wird das IBA-Europajahr beitragen.“

In den nächsten Monaten werden sich auf den IBA-Terrassen in Großräschen die Länder Polen, Italien, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Griechenland kulturell und kulinarisch vorstellen. Appel verwies darauf, dass sich der europäische Gedanke auf der IBA auch in zwei weiteren Vorhaben verdeutlicht:

Zum einen beim Interreg-III-B-Projekt REKULA, bei dem gemeinsam mit Regionen in Polen und Italien die Restrukturierung gestörter Kulturlandschaften bearbeitet wird. Oder auch bei „IdeQua“, einem Projekt der Tourismusförderung entlang einer Strecke von der Ostsee bis zur Ägäis, ebenfalls ein Interreg-III-B-Projekt. Die IBA arbeitet hier mit 17 internationalen Partnern aus sechs mittelost- und südosteuropäischen Ländern zusammen. Hierbei soll die regionale Identität durch eine Aufwertung und Vermarktung touristischer Potenziale und durch Qualitätsstandards gestärkt werden.

Appel schloss: „Neue Energien, neues Wasser, neues Land sollen die Besucher auch in den kommenden Jahren dazu bewegen, der Umgestaltung der Lausitz und ihren neuen Möglichkeiten abseits von Braunkohle Aufmerksamkeit und Interesse zu schenken. Ich wünsche dem IBA-Europajahr bestes Gelingen.“

Infos: www.iba-fuerst-pueckler-land.de