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Zwischen Danzig, Berlin und Hamburg - Stettins Wege in die Zukunft

veröffentlicht am 15.02.2006

Die unmittelbare Nachbarschaft zwischen Stettin und Berlin mit den dazwischen
liegenden Regionen Vorpommern und Brandenburg war immer schon von einem regen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Austausch geprägt. Der Stettiner Hafen spielte eine zentrale Rolle für den Handel der Region. Berlin und Stettin waren bereits ab 1843 durch eine Eisenbahnstrecke verbunden. Zahlreiche namhafte Künstler und Architekten wirkten in beiden Städten und in der gesamten Region. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, dem vollständigen Austausch der Stettiner Bevölkerung und der Errichtung des Eisernen Vorhanges kamen diese Kontakte weitgehend zum Erliegen. Der Zusammenbruch des Kommunismus in Polen und Ostdeutschland und der polnische EU-Beitritt eröffnen die Möglichkeit, dass Stettin seine Rolle als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Region wiedererlangt.

Am Dienstag, den 21. Februar 2006, werden ab 18.00 Uhr
im gemeinsamen Haus der Vertretungen
der Länder Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern beim Bund,
In den Ministergärten 1
10117 Berlin-Mitte


Experten und Entscheidungsträger über das wirtschaftliche und kulturelle Potential Stettins diskutieren, seine Rolle in der deutsch-polnischen Grenzregion und im Verhältnis zu Berlin ausloten sowie die Frage erörtern, ob die Herausbildung einer neuen grenzüberschreitenden Identität noch ein Traum oder schon ein Stück Wirklichkeit ist.

Moderation:
Basil Kerski
, Chefredakteur des deutsch-polnischen Magazins DIALOG
Podiumsgäste:
Dr. Gerd Harms
, Staatssekretär, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Europaangelegenheiten
Marian Jurczyk, Präsident der Stadt Szczecin
Dr. Rainer Litten, Staatssekretär, Justizministerium Mecklenburg Vorpommern
Prof. Dr. Zygmunt Meyer
Marschall der Woiwodschaft Westpommern/ Województwo Zachodniopomorskie
Bartlomiej Sochanski
Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland, Szczecin
Dr. Manfred Stolpe
Ministerpräsident des Landes Brandenburg a. D., Bundesminister a. D.