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Platzeck: Landwirtschaft hat Zukunft

veröffentlicht am 16.01.2006

Ministerpräsident Matthias Platzeck sieht für die Agrar-, Forst- und Gartenbauwirtschaft in Brandenburg ein großes Zukunftspotenzial. Auf dem traditionellen Empfang der Landesregierung auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin sagte Platzeck am Montagabend, Brandenburgs Bauern seien leistungsstark und wettbewerbsfähig, sie produzierten umweltbewusst und verbraucherorientiert. Er verwies darauf, dass auf fast zehn Prozent der märkischen Anbauflächen ökologischer Landbau betrieben werde; das sei ein bundesweiter Spitzenplatz.

Platzeck bekräftigte das Engagement der Landesregierung für die ländliche Entwicklung. So unternehme das Land große Anstrengungen, um die Infrastruktur zu sichern und junge Menschen in den Dörfern zu halten. Er verwies auf Arbeitsplätze in der Landwirtschaft, im Tourismus, in der holzverarbeitenden Industrie und in den wachsenden Bereichen Biomasse, Biokraftstoffe und grüne Biotechnologie. Die Grüne Woche sei auch eine Chance für junge Leute, sich über die Vielfalt „grüner Berufe“ zu informieren und Chancen auf Ausbildung und Beschäftigung in diesem Bereich zu sondieren. „Brandenburg wäre nichts ohne unsere Dörfer und unsere landwirtschaftlichen Betriebe!“, resümierte Platzeck.

Der Ministerpräsident lud die Besucher der Internationalen Grünen Woche ein, sich auf der diesjährigen Landesgartenschau in Rathenow (22. April bis 15. Oktober) und beim Dorf- und Erntefest im uckermärkischen Pinnow (16. September) selbst ein Bild von der Leistungsfähigkeit brandenburgischer Gartenkunst und Agrarwirtschaft zu machen.