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Demografieportal freigeschaltet – Staatssekretär Appel eröffnet die Internet-Plattform „Demografischer Wandel“

veröffentlicht am 03.01.2006

Mit einem Mausklick hat heute der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Appel, das Demografieportal freigeschaltet. Auf der Homepage der Staatskanzlei unter www.demografie.brandenburg.de kann sich jeder aktuell und umfassend über Ursachen und Folgen des demografischen Wandels, aber auch über Konsequenzen und Handlungskonzepte informieren.

Staatskanzleichef Appel: „Wir alle - Politik, Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft – sind von den Folgen und Herausforderungen des demografischen Wandels betroffen. Das Demografieportal soll zu mehr Transparenz und Offenheit beitragen.“ Appel betonte: „Wir haben in Brandenburg eine umfassende Kommunikationsstrategie gestartet. Auf mehr als 70 Veranstaltungen haben wir in den vergangenen 12 Monaten über die Ursachen, Auswirkungen sowie Lösungsansätze beraten. Mit dem Demografieportal wollen wir den begonnenen Kommunikations- und Informationsprozess fortsetzen.“

Das Demografieportal ist in sieben Bereiche untergliedert und bietet neben aktuellen Informationen, eine umfassende räumliche Bestandsaufnahme in Form eines Strukturatlas ebenso wie Prognosedaten teilweise bis ins Jahr 2050.

In Zusammenarbeit mit den Fachministerien wurde der Strukturatlas im Geschäftsbereich des MIR erarbeitet. In mehr als 100 thematischen Karten sind Struktur- und Planungsdaten über so unterschiedliche Fachgebiete wie die Bevölkerungsentwicklung, Wanderungsbewegungen, Technologiezentren, Kindertagesstätten, Museen oder Krankenhäuser dargestellt. Die Bevölkerungsprognosen des Landes zeigen zudem den Trend, nach dem wir unsere künftigen Fachplanungen ausrichten müssen. Dazu Appel: „Die Folgen des demografischen Wandels zwingen uns zu einem radikalen und konsequenten Umsteuerungsprozess. Dazu brauchen wir alle ein gutes Mannschaftsspiel“.

Trotz notwendiger Anpassungen dürfen wir dabei nicht vergessen, die Chancen des Wandels zu erkennen und zu nutzen. So müssen die Erfahrungen, die Leistungsfähigkeit und die Beziehungsnetze der Älteren stärker genutzt und die Seniorenwirtschaft als Wachstumsmotor ausgebaut werden. Nicht zuletzt sei es unsere Aufgabe, Perspektiven und Zuversicht für junge Menschen zu vermitteln, so Appel. Investitionen in die Köpfe und in die Herzen müssten gleichwertig neben denen in Straßen und Brücken stehen.