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Ministerpräsident Platzeck bei weihnachtlicher Bescherung für bedürftige Potsdamer Familien

veröffentlicht am 23.12.2005

Im Rahmen der Aktion „Historischer Adventskalender“ öffnete heute Ministerpräsident Matthias Platzeck symbolisch das Hauptportal des Großen Waisenhauses in Potsdam, um dort mit 20 bedürftigen Familien Weihnachten zu feiern.

Durch Spenden von ehemaligen Zöglingen des früheren Waisenhauses war es möglich, jedem eingeladenen Kind einen persönlichen kleinen Weihnachtswunsch, vom Kino- oder Theaterbesuch bis zu einem Ausflug in den Tierpark Berlin oder zu Tropical Islands, zu erfüllen.

Ministerpräsident Platzeck sagte : „Der Ort unserer Feier ist historisches Symbol und mahnende Verpflichtung zugleich. Nicht ein ärmliches Gebäude ließ der sonst so knauserige Friedrich der Große für die unschuldig in Not geratenen Kinder errichten, sondern beauftragte mit dem Bau seinen besten Schlösserarchitekten Carl von Gontard.

Auch heute noch können Familien und besonders die Kinder unschuldig in Not geraten. Diese Kinder dürfen wir nicht allein lassen. Hilfe für die Schwachen der Gesellschaft bleibt eine ständige Aufgabe. Daran erinnert uns heute die wieder über Potsdams altem Stadtkern schwebende Caritas.“

Der Ort wurde im Rahmen der Aktion der „Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen in Brandenburg“ und des RBB ausgewählt. Vom 1. bis zum 24. Dezember wird täglich in einer anderen Stadt eine Adventstür eines historischen Gebäudes geöffnet und das jeweilige Gebäude mit seiner Geschichte der Öffentlichkeit präsentiert.
Der repräsentative Kuppelbau war in den Jahren 1773/74 auf Initiative Friedrichs des Großen errichtet worden, um den Militärwaisen des Siebenjährigen Krieges eine Heimstatt zu geben. Er wird durch eine weithin sichtbare goldenen „Caritas“ - Sinnbild der Nächstenliebe - gekrönt.