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Letzte Reha-Gruppe von Beslan-Kindern in Berlin-Brandenburg – Treffen mit dem Chef der Staatskanzlei - Bilanz der Gemeinschaftsspendenaktion

veröffentlicht am 16.12.2005

Seit Anfang Dezember ist eine vierte und vorerst letzte Gruppe von Opfern der Geiselnahme in der nordossetischen Stadt Beslan in Berlin-Brandenburg zum Reha-Aufenthalt zu Gast. Die Kinder mit ihren Eltern bleiben bis zum 23. Dezember. Es handelt sich um insgesamt 21 Personen, die noch immer von den schrecklichen Ereignissen des September 2004 traumatisiert sind und deren gesundheitlicher Zustand dringend medizinische Behandlung nötig macht. Sie leiden unter anderen an Ohr- und Granatsplitterverletzungen sowie Organschädigungen. Geleitet wird auch diese Gruppe von Dr. Ljuba Schmidt und von Dr. Larisa Mamitova, der Notärztin aus Beslan. Untersucht wurden die Kinder im Evangelischen Waldkrankenhaus in Berlin, wo die zahlreichen medizinischen Behandlungen festgelegt wurden und noch andauern.

Am Donnerstag, 22.12. 2005, trifft die Gruppe um 10.30 Uhr im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks im Christophorushaus des Ev. Johannesstifts, Schönwalder Allee 26, Berlin-Spandau mit Staatssekretär Clemens Appel, Chef der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Diakoniedirektorin Susanne Kahl-Passoth und mit der Gattin des Bischofs der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Kara Huber, zusammen. Zu diesem vorweihnachtlichen Beisammensein, bei dem auch eine Bilanz der Gemeinschaftsspendenaktion der brandenburgischen Landesregierung, der ev. Kirche und der Diakonie gezogen werden soll, sind Medienvertreter herzlich eingeladen.

Wenige Tage nach dem Terrorakt in Beslan hatten Ministerpräsident Matthias Platzeck für die Landesregierung Brandenburg, die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und das Diakonische Werk gemeinsam die Bürgerinnen und Bürger zur Hilfe für die Opfer der Geiselkatastrophe und zur Sicherstellung der medizinischen Behandlung und Rehabilitation der Kinder von Beslan aufgerufen. In Brandenburg und Berlin wurden für die Kampagne insgesamt über 130.000 Euro gespendet.