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Frauenanteil im höheren Dienst hat weiter zugenommen

veröffentlicht am 06.12.2005

Mehr als 51 Prozent der rund 43.000 Beschäftigten im Landesdienst sind Frauen. Erfreulich sei, so Arbeitsministerin Dagmar Ziegler heute bei der Vorstellung des vierten Landesgleichstellungsberichtes im Kabinett, dass sich der Frauenanteil im höheren Dienst inzwischen auf 38 Prozent verbessert hat.

Ein Drittel der Brandenburger Hochschulen werden von Frauen geführt. An vier Hochschulen sind Kanzlerinnen tätig. Insgesamt erreicht der Frauenanteil an Führungspositionen bei den Hochschulleitungen knapp 40 %. Knapp jede 5. Professur hat eine Frau inne, bei C4-Professuren liegt der Anteil bei rund 14 %.

Bei der Besetzung von Gremien macht Ministerin Ziegler auf einen deutlichen Handlungsbedarf aufmerksam. Nur etwa jedes vierte Mandat des Landes in einem Gremium wurde mit einer Frau besetzt.

Dagmar Ziegler: „Die aktuellen Ergebnisse machen deutlich: Es gibt keinen Grund, um sich auszuruhen. 10 Jahre nach In-Kraft-Treten des Landesgleichstellungsgesetzes habe ich mir doch mehr erhofft. Das Ziel der Gleichstellung ist noch lange nicht erreicht. Nach wie vor sind Frauen in den Chefetagen und Leitungsgremien selten zu finden. Dies zu ändern, dürfen wir nicht dem Selbstlauf überlassen. Und dies ist eine Sache von Frauen und Männern“.