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Vertreter Brandenburger Forschungseinrichtungen in Brüssel

veröffentlicht am 30.11.2005

Vertreter zahlreicher brandenburgischer Forschungseinrichtungen haben sich am Dienstag und Mittwoch in Brüssel aus erster Hand über den aktuellen Stand der EU-Forschungspolitik unterrichten lassen. Sie folgten einer Einladung des Bevollmächtigten des Land beim Bund und für Europaangelegenheiten, Staatssekretär Gerd Harms, sowie des Staatssekretärs im Wissenschaftsministerium, Markus Karp.

Am Rande der aktuellen Behandlung des neuen Forschungsrahmenprogramms der EU im Europäischen Parlament hatten die Vertreter von brandenburgischen Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten die Möglichkeit, mit dem zuständigen Berichterstatter MdEP Jerzy Buzek zu sprechen. Eine wichtige Frage dieser Beratungen war, wie brandenburgische Interessen künftig besser und frühzeitig in den Vorbereitungsprozess und die Entscheidungsfindung über EU-Programme eingebracht werden können.

Ziel der Gespräche mit den für Bildung, Wissenschaft, aber auch Unternehmen, Energie und Verkehr zuständigen Generaldirektionen der Europäischen Kommission war es, bisherige Erfahrungen in Brandenburg mit der europäischen Forschungsförderung zu erläutern und Verbesserungsvorschläge anzusprechen. In Gesprächen mit den Brüsseler Büros deutscher Wissenschaftsorganisationen wie der Helmholtz- und Fraunhofergesellschaft ging es um ganz praktische Fragen, wie z.B. die Unterstützung bei der Beantragung und besseren Nutzung von EU-Fördermitteln.

Staatssekretär Harms wertete die Reise als Erfolg. Sie sei Ausdruck der aktiven Vertretung brandenburgischer Interessen durch die Landesregierung in Brüssel. „Da immer mehr Entscheidungen auf wichtigen Politikfeldern in Brüssel fallen, ist es unabdingbar, sich frühzeitig in Entscheidungsprozesse einzubringen. Dabei sollten sich jene, die von diesen Entscheidungen unmittelbar betroffen sind, ein Bild machen können. Dem diente diese Reise.“

Die brandenburgischen Hochschulvertreter begrüßten die Initiative der Landesregierung. Angedacht wurde eine Fortsetzung dieser Form des gemeinsamen Vorgehens in Richtung Europa.