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Rupprecht eröffnet Innovationsspiel „Jugend denkt Zukunft“ – Kultur der Innovationsfähigkeit angemahnt

veröffentlicht am 07.11.2005

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Bildungsminister Holger Rupprecht hat am Montag in der Potsdamer Staatskanzlei das Schülerprojekt „Innovationsstandort Brandenburg 2020“ der Initiative „Jugend denkt Zukunft“ eröffnet. Dabei mahnte der Bildungsminister eine „Kultur der Innovationsfähigkeit“ in Deutschland an. Rupprecht nannte es enorm wichtig den Nachwuchs zu fördern, weil dieser über die Zukunftsfähigkeit Deutschlands entscheide. Ministerpräsident Matthias Platzeck hat für das bundesweit angelegte Projekt die Schirmherrschaft im Land Brandenburg übernommen.

Bildungsminister Rupprecht sagte bei der Eröffnung: „Unser Ziel ist es, das Land Brandenburg zu stärken. Dafür ist es wichtig, Impulse zu setzen und schon heute aktiv die Zukunft zu gestalten. Das geht nur durch Innovationen, mit denen wir uns auf den internationalen Märkten behaupten können.“ Rupprecht unterstrich, das Schülerprojekt leiste einen wichtigen Beitrag dazu, den Innovationsgedanken in den Köpfen junger Menschen zu verankern und den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Schülern zu fördern. „Mit dem Projekt investieren wir in die Zukunft Brandenburgs“, betonte der Bildungsminister.

Wörtlich fügte Rupprecht hinzu: „Brandenburg braucht attraktive Standorte für Unternehmen und Arbeitnehmer, um wettbewerbsfähig zu sein. Junge Menschen können uns den Weg weisen, wie wir die Attraktivität des Landes steigern können, denn die Jugendlichen sind die Unternehmer und Arbeitnehmer von morgen. Ihre Ideen, Vorstellungen und Wünsche sind ein zentraler Maßstab, an dem wir uns orientieren müssen.“

Zugleich appellierte der Bildungsminister an die Mädchen und Jungen, schon in Schule und Ausbildung Entscheidungen über die eigene Zukunft zu treffen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, die Ärmel hochzukrempeln und den Anfang für lebenslanges Lernen zu machen.

Das Projekt „Innovationsstandort Brandenburg 2020“ der Wirtschaftsinitiative „Jugend denkt Zukunft“ wird in Brandenburg gemeinsam mit der Staatskanzlei und der BASF Schwarzheide GmbH organisiert. Daran nehmen Schüler im Alter zwischen 15 und 17 Jahren aus allen Schularten teil. Innerhalb von fünf Tagen simulieren die Jugendlichen aus Potsdam, Schwarzheide und Ruhland eigenverantwortlich einen exemplarischen Innovationsprozess. Dies soll einerseits den beteiligten Unternehmen und Institutionen wertvolle Impulse geben und andererseits das unternehmerische Denken des Nachwuchses fördern.

Das Projekt findet erstmals in einer Staatskanzlei statt. Konkretes Thema ist die Fachkräftesicherung im Land. In einem Planspiel bilden die Jugendlichen mehrere Fachreferate, die verschiedene Konzepte entwickeln sollen, wie die Attraktivität des Landes für Fachkräfte erhöht werden kann. Dazu beschäftigen sich die Teilnehmer mit Themen wie dem demographischen Wandel, Individualisierung und Selbstverantwortung, Familienpolitik und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ferner werden Unternehmen der Luftfahrtindustrie Brandenburgs besucht.

Die Ergebnisse präsentieren die Teilnehmer Brandenburgs Sozialministerin Dagmar Ziegler am 11. November zwischen 13.00 und 15.00 Uhr im Konferenzsaal der Industrie- und Handelskammer Potsdam, Breite Straße 2a-c, 14467 Potsdam.