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Im Ernstfall bewährt – Platzeck dankt Feuerwehrleuten

veröffentlicht am 16.09.2005

Nach dem Großbrand von Bernau hat Ministerpräsident Matthias Platzeck allen an den Löscharbeiten beteiligten Feuerwehrleuten und freiwilligen Helfern eine herausragende Arbeit zum Schutz von Bürgern und Umwelt bescheinigt und ihnen für unerschrockenen Einsatz, Mut und Hilfsbereitschaft gedankt.

In persönlichen Briefen an Kreisbrandmeister und Katastrophenschutzverantwortliche würdigte er das schnelle, umsichtige und effektive Handeln der Berufswehren, der freiwilligen Feuerwehren und von Hilfsorganisationen. Hohe Anerkennung zollte er den ehrenamtlich Tätigen und jenen Unternehmern, die die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren für die Brandbekämpfung frei stellten. Einen besonderen Dank richtete Platzeck an die rund 200 freiwilligen Einsatzkräfte aus Berlin.

Platzeck wörtlich: „Alle Einsatzkräfte haben sich dieser Herausforderung in beeindruckender und letztendlich erfolgreicher Weise gestellt und damit ihre Leistungsbereitschaft und ihr Potenzial dokumentiert. Dafür möchte ich Ihnen allen danken!“

Der Ministerpräsident verwies darauf, dass es sich bei der Bernauer Brandbekämpfung um einen der größten flächenübergreifenden Einsätze von Hilfskräften im Land Brandenburg gehandelt habe. Bei diesem Ernstfall sei erneut deutlich geworden, wie „unerlässlich das ehrenamtliche Engagement in den Freiwilligen Feuerwehren und den Hilfsorganisationen ist“. Dabei sei „allen bewusst, dass der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr und im Katastrophenschutz nicht irgend eine nette Freizeitbeschäftigung (ist), sondern ein unverzichtbarer Dienst am Nächsten“, so Platzeck.

Er würdigte ausdrücklich die Unterstützung vieler Unternehmer: „Mein Dank gilt an dieser Stelle auch den Arbeitgebern, die Verständnis für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr und im Katastrophenschutz aufbringen und die Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsätze und die notwendigen Fortbildungen freistellen. Ich weiß, dass es für manche Betriebe nicht einfach ist, kurzfristig auf Mitarbeiter zu verzichten.“