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Platzeck: Anerkennung für Engagement der Landfrauen

veröffentlicht am 08.09.2005

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck und Sozialministerin Dagmar Ziegler haben dem ehrenamtlichen Engagement der Landfrauen für den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaften hohe Anerkennung gezollt. Sie begrüßten am Donnerstagabend gemeinsam den Bundesvorstand des Deutschen Landfrauenverbandes, der zu einer Klausurtagung in Potsdam zusammengekommen ist.

Ministerpräsident Platzeck bezeichnete die Landfrauen als eine „nicht wegdenkbare Stütze des dörflichen Lebens“. Er lobte vor allem ihr Vorangehen beim Aufbau von Netzwerken. Unter Bezug auf das Logo des Landfrauenverbandes – eine Biene – sagte Platzeck, nichts könne den Netzwerkgedanken besser repräsentieren als deren Wabenbau. Dahinter stünden Gemeinsinn, soziales Engagement, Einsatzfreude und Aufgeschlossenheit. Platzeck bekräftigte die unbedingte Unterstützung der Landesregierung für das bürgerschaftliche Engagement und lud den Landfrauenverband ein, sich mit seinen Initiativen direkt mit der Koordinierungsstelle in der Potsdamer Staatskanzlei in Verbindung zu setzen.

Sozialministerin Ziegler nannte den Deutschen Landfrauenverband „eine gute Adresse für Frauen, die sich in den ländlichen Regionen unseres Landes aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen wollen“. Ziegler: „Vom Engagement des Brandenburger Landesverbandes konnte ich mich häufig schon persönlich überzeugen. Mit seinen vielfältigen Projekten – ob zur Verbesserung der sozialen oder wirtschaftlichen Situation von Mädchen und Frauen oder zur Gesundheitsvorsorge - bietet er ganz konkrete und praktische Hilfe.“ Einen wichtigen Platz nähmen Initiativen ein, die Beschäftigung für Frauen fördern und die helfen, Beruf und Familie – auch in den ländlichen Regionen - besser unter einen Hut zu bekommen.

Ziegler: „Mit seinem Büro „Förderung lokaler Initiativen“ unterstützt der Brandenburger Landfrauenverband zum Beispiel selbst Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen. Wichtig ist vor allem, dass Frauen die Stärken ihrer Region entdecken, ausbauen und für sich und ihre Familien nutzen und weiterentwickeln.“