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Humanitäre Hilfen für die Flutopfer in brandenburgischer Partnerregion Centru/Rumänien

veröffentlicht am 01.09.2005

Gemeinsamer Spendenaufruf des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, des Bischofs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Wolfgang Huber, und des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz:
Hochwasserschäden

Rumänien ist in diesem Jahr schon von fünf Hochwasserkatastrophen heimgesucht worden. Von der letzten Flutwelle in der vergangenen Woche wurde die Brandenburger Partnerregion Centru und dort der Kreis Harghita besonders betroffen. Die Flut brach mit einer bis zu vier Meter hohen Wasserwand vollkommen unerwartet über die Region herein und riss Menschen und Häuser mit sich. Die Schäden an der gesamten Infrastruktur sind verheerend.

Platzeck: „Die Bilder gleichen denen aus den USA, aus Bayern, Österreich und der Schweiz. Doch die Katastrophe in Rumänien ist von unseren Medien kaum wahrgenommen worden. Dabei fehlen insbesondere in Rumänien die Mittel, die Schäden zu beseitigen. Der rumänische Katastrophenfonds ist bereits seit der ersten Überflutung im Juni des Jahres fast leer. Das Land, das sich im Aufbruch in Richtung Europa befindet, ist dieser Folge von Hochwasserkatastrophen nicht gewachsen. Wir möchten uns als Partner der Region Centru jetzt solidarisch zeigen.“

Brandenburg ist durch eine Reihe von Kooperationsprojekten mit der Region Centru verbunden. Eine Brandenburger Expertin, die vor Ort in der Region Centru tätig ist, hat den Kontakt zum Kreispräsidenten von Harghita vermittelt. Kreispräsident Bunta Levente begrüßt den Spendenaufruf von Seiten Brandenburgs. Jede Hilfe sei willkommen.

Brandenburger Hilfsvereine, die seit vielen Jahren mit Partnern in Rumänien zusammenarbeiten, haben zugesagt, bei der „Hilfe für die Region Centru“ mitzuwirken. Die dortige Kreisverwaltung ist bereit, die Projekte mit allen Kräften zu unterstützen.
Platzeck: „Menschliche Solidarität konkret erlebbar zu machen - ohne Bürokratie und Zaudern - ist jetzt im Angesicht der verheerenden Auswirkungen insbesondere auf Familienschicksale das Gebot der Stunde. Wir bitten darum die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region, denen das Oderhochwasser von 1997 und auch das Hochwasser an Elbe und Havel aus dem Jahre 2002 mit seinen schlimmen Folgen aber auch mit den spontanen Hilfen, noch lebendig vor Augen sind, um engagierte Mithilfe für die betroffenen Menschen in unserer Partnerregion in Rumänien.“
Spenden werden erbeten auf das

Diakonie-Sonderkonto 3201900
bei der Bank für Sozialwirtschaft,
BLZ: 100 205 00,
Stichwort: Fluthilfe Rumänien.


Oder per Internet
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