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Platzeck sichert Schwimmverband Unterstützung zu

veröffentlicht am 23.08.2005

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat dem Landesschwimmverband Brandenburg größtmögliche Unterstützung im Breiten- und Spitzensport zugesichert. In einem Gespräch mit dem Präsidenten des Landesschwimmverbandes, Peter Wichert, zeigte sich Platzeck besorgt über die anhaltend große Zahl von Badeunfällen mit Kindern. Ziel müsse sein, dass alle Kinder und Jugendlichen im wasserreichen Brandenburg möglichst früh schwimmen lernen. Nach Expertenangaben wächst insgesamt die Zahl der Menschen in Deutschland, die nicht schwimmen können.

An die brandenburgischen Kommunen appellierte Platzeck, Schwimmsportvereine bei der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen so gut wie möglich zu unterstützen. Die Kommunen sollten alle Möglichkeiten ausschöpfen, den Vereinen möglichst günstige Konditionen für die Nutzung von Hallen durch Kinder und Jugendliche anzubieten, sagte Platzeck.

Der Ministerpräsident lobte zudem das Vorhaben des Landesschwimmverbandes, in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Peking ein „Schwimmteam Brandenburg 08“ ins Leben zu rufen. Damit fänden die Spitzensportler ideale Bedingungen vor, um sich bestmöglich auf die Titelkämpfe vorbereiten zu können. Das Engagement des Verbandes gebe Anlass zu der Hoffnung, dass sich Schwimmen neben Rudern und Kanu als dritte Säule des Hochleistungswassersports in Potsdam etabliert.

Der Präsident des Landesschwimmverbandes, Peter Wichert, sagte: „Mit Ex-Weltmeister Jörg Hoffmann als neuem Trainer für die Spitzensportler am Stützpunkt Potsdam will unser Verband mindestens zwei Aktive zu den Olympischen Spielen nach Peking entsenden.“ Wichert informierte zudem über das Vorhaben seines Verbandes, im nächsten Jahr erstmals eine „Gala des Schwimmsports“ zu veranstalten. Diese solle voraussichtlich im Juni 2006 zeitgleich mit den Landesmeisterschaften stattfinden. Geplant ist dabei unter anderem die Auszeichnung eines „Schwimmers des Jahres“.

Im Landesschwimmverband sind die Sportarten Sportschwimmen, Wasserball und Synchronschwimmen zusammenfasst. Insgesamt umfasst der Verband 43 Vereine mit über 4600 Mitgliedern.