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Heutiger Kabinettbeschluss sichert Finanzierung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten für die nächsten Jahre

veröffentlicht am 23.08.2005

Das Kabinett hat in seiner heutigen Sitzung den Weg für die Unterzeichnung des neuen Abkommens zwischen Brandenburg, Berlin und dem Bund zur Finanzierung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) freigemacht.
Die drei Partner einigten sich außerdem mit diesem Abkommen über die Integration der Schlösser und Parks von Paretz und Schönhausen und des Schlossmuseums Oranienburg in die Gesamtverantwortung der Stiftung.
Brandenburg wird insgesamt jährlich rund 11,3 Millionen Euro bereitstellen, zuzüglich 283.600 Euro für das Schlossmuseum Oranienburg und 141.100 Euro für Schloss und Park Paretz. Das Land Berlin wendet rund 6,6 Millionen Euro und der Bund rund 13 Millionen Euro zu. Der Abschluss hatte sich verzögert, weil Berlin vom im Stiftungsrat abgestimmten Vertragstext zur Finanzierung des neu in die Stiftung integrierten Schlosses Schönhausen abgewichen war. Während der Laufzeit des Abkommens wird Berlin nun zunächst jährlich weitere 200.000 Euro für die Betreuung des Schlosses aufwenden und die Sanierung sicherstellen. Damit steht der Unterzeichnung des Abkommens am 30. August auf Schloss Sanssouci nichts mehr entgegen.

Frau Ministerin Wanka betonte: „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, der Stiftung Planungssicherheit für die nächsten Jahre zu geben“.
Die vor zehn Jahren errichtete SPSG verwaltet 150 historische Gebäude und 700 Hektar Gartenanlagen in Berlin und Brandenburg, in denen sie alljährlich über 2 Millionen Besucher zählt.