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Die Heimat erkunden - 20.000 Euro für Jugendprogramm „Zeitensprünge“

veröffentlicht am 22.08.2005

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat dem Jugendprogramm „Zeitensprünge“ 20.000 Euro Unterstützung aus Lottomitteln zur Verfügung gestellt. Mit dem Programm sollen Jugendliche die Geschichte ihrer Region erkunden und ihre eigenen Wurzeln aufspüren. Ziel ist, dass die Mädchen und Jungen eine positive Einstellung zu ihrer Region und damit Heimatverbundenheit entwickeln. Die Stiftung Demokratische Jugend will so erreichen, dass weniger junge Menschen ihrer Region auf ewig den Rücken kehren.

Mit den von Ministerpräsident Platzeck zugesagten Lottomitteln stehen in diesem Jahr insgesamt 40 000 Euro für das Programm zur Verfügung. Es soll zum 1. September starten. Geplant ist, insgesamt 25 „Zeitspringerteams“ mit bis zu 1100 Euro zu unterstützen. Damit können die Jugendlichen Kosten etwa für Broschüren, Filme, Fotos oder Ausstellungen decken. Die möglichen „Zeitensprünge“ reichen von Wendezeit und DDR-Geschichte über jüdische und Kirchengeschichte bis hin zu Generationenfragen. Teilnehmen können Schüler- und Jugendgruppen zwischen 12 und 18 Jahren. Projektträger können Schulen und Jugendeinrichtungen sein, aber auch Jugendverbände oder Kirchengemeinden.

Die Stiftung Demokratische Jugend fördert die Jugendarbeit in Ostdeutschland und legt einen besonderen Schwerpunkt auf das Problem der anhaltenden Abwanderung junger Menschen aus den neuen Bundesländern. Das Programm „Zeitensprünge“ lief bereits im vergangenen Jahr auch in Brandenburg an. Daran beteiligten sich 363 Mädchen und Jungen in 24 Projekten.