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Platzeck eröffnet Ausstellung „100 Jahre Max Schmeling – ein Brandenburger“

veröffentlicht am 05.08.2005

Ministerpräsident Matthias Platzeck eröffnet am Samstag die Ausstellung „100 Jahre Max Schmeling – ein Brandenburger“ in Bad Saarow. Die Schau erinnert anlässlich des 100. Geburtstages des weltberühmten Boxers an das Leben und die sportlichen Erfolge des Schwergewichts-Weltmeisters, der seine Wurzeln in Brandenburg hatte.

Platzeck würdigte den Boxer, der zu den bekanntesten deutschen Sportlern gehört, anlässlich der Ausstellungseröffnung als herausragende Persönlichkeit. Zu seiner Popularität beigetragen habe seine „gelebte Menschlichkeit, die Art wie er mit Niederlagen umzugehen verstand, wie er, ohne die Öffentlichkeit zu suchen, anderen half und trotz aller Erfolge eine liebenswerte Bescheidenheit und Bodenhaftung behielt“. Platzeck unterstrich: „Es gibt keinen passenderen Ort als den im Zentrum der Kurgemeinde Bad Saarow, um Max Schmeling die erste Ausstellung nach seinem Tod im Februar 2005 zu widmen.“

Schmeling wurde 1905 etwa 25 Kilometer nördlich von Prenzlau in Klein-Luckow geboren. Im Alter von 21 Jahren zog ihn der Boxsport nach Berlin. Allerdings stand sein Trainingsring im Barnim. Nach Lanke bei Biesenthal wurden die Sparringspartner geholt. Im Jahre 1930 nahm er Quartier in Bad Saarow. Bis 1938 wohnte Max Schmeling mit seiner Frau Anny Ondra in Brandenburg vor den Toren Berlins.