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Platzeck gratuliert Junge – Einer der wichtigsten Dokumentarfilmer im Osten

veröffentlicht am 19.07.2005

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat dem Dokumentarfilmer Winfried Junge zu dessen 70. Geburtstag gratuliert und für sein reichhaltiges Filmschaffen gedankt. In einem Brief an den Jubilar erinnerte Platzeck daran, dass Junge 1954 einer der ersten Studenten war, die an die gerade eingerichtete Deutsche Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg kamen. Junge wurde vor allem durch sein Langzeitprojekt über Menschen des Oderbruchdorfes Golzow bekannt, mit dem er seit 1961 die Lebensläufe von Schülern nachzeichnete. Der in Berlin geborene Dokumentarfilmer wird am Dienstag 70 Jahre alt.

Der brandenburgische Ministerpräsident betonte, Junges Dokumentarfilme gehörten „zum Besten, was die Szene zu bieten hat“. Platzeck unterstrich, Junge sei stets seiner Maxime treu geblieben, wonach ein Dokumentarfilm die Wirklichkeit spiegelt sowie „verdichtet, verwesentlicht, interpretiert“. Mit „Sensibilität und Ehrlichkeit“ habe Junge die Menschen, deren Lebenswege er abbilden wollte, für sich und seine Projekte eingenommen.

Der Dokumentarfilmer habe aus dem in Golzow gesammelten Material einzigartige Chroniken geschaffen. Entstanden seien „Geschichten, die kein Spielfilm besser erzählen könnte“. Junge sei „einer der wichtigsten Vertreter der Dokumentarfilmszene im Osten Deutschlands“ geworden und habe zudem viel getan für den Film in Deutschland insgesamt. Junges Qualität sei dabei für andere zum Maßstab geworden, betonte Platzeck.