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„Abkommen zur Änderung des Abkommens über die einheitliche Ausbildung der Anwärter für den höheren Polizeivollzugsdienst und über die Polizei-Führungsaka-demie“ - Kabinett stimmt Einrichtung einer Deutschen Hochschule der Polizei zu

veröffentlicht am 14.06.2005

Die Polizei-Führungsakademie in Hiltrup bei Münster wird zu einer Deutschen Hochschule der Polizei weitentwickelt. Das Kabinett stimmte am Dienstag in Potsdam dem Änderungsabkommen über die einheitliche Ausbildung der Polizeiratsanwärter und über die Polizei-Führungsakademie zu. Zugleich wurde Innenminister Jörg Schönbohm ermächtigt, das Abkommen zu unterzeichnen. An der Polizei-Führungsakademie werden die Führungskräfte der Polizeien der Länder und des Bundes aus- und fortgebildet. Die gemeinsame Bildungs- und Forschungsstätte von Bund und Ländern sichert eine einheitliche Aus- und Fortbildung der höheren Polizeivollzugsbediensteten in Deutschland.

„Mit der Umstrukturierung der Führungsakademie stellt sich unsere Polizei den steigenden Anforderungen unserer Zeit. Die gesellschaftlichen Ansprüche an eine bürgerorientierte, sicherheitsleistende, verfassungsgarantierende Polizei sowie auch die zunehmende Internationalisierung erfordert auch, dass sich die polizeilichen Bildungseinrichtungen diesen Herausforderungen stellen und die Lehre entsprechend anpassen und umstrukturieren“, sagte Schönbohm

Mit der Umwandlung der Polizei-Führungsakademie in eine Hochschule können die Absolventen einen international anerkannten Master-Abschluss erwerben, der ihnen auch den Zugang zur Promotion eröffnet. Bereits im vergangenen Jahr wurde dazu der Masterstudiengang ‚Public Administration – Police Management’ akkreditiert. Die künftige Deutsche Hochschule der Polizei folgt damit auch der Einführung gestufter Studiengänge und –abschlüsse innerhalb der EU im Rahmen des so genannten Bologna-Prozesses. Sie soll im Herbst 2007 offiziell ihre Arbeit aufnehmen.

In der Aufstiegsausbildung für den höheren Polizeivollzugsdienst der Polizei-Führungsakademie befinden sich zur Zeit sowohl im 1. Studienjahr als auch im 2. Studienjahr jeweils 6 Ratsanwärter aus Brandenburg.