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Lotsendienste

veröffentlicht am 31.05.2005

Seit 2001 unterstützt das brandenburgische Arbeitsministerium durch sog „Lotsendienste“ Frauen und Männer bei der Existenzgründung insbesondere aus der Erwerbslosigkeit. Wie Arbeitsministerin Dagmar Ziegler am Dienstag im Kabinett informierte, wurden dafür seitdem aus ESF- und Landesgeldern umfangreiche Mittel eingesetzt – von 2001 bis Mai 2005 wurden fast 14 Mio € bewilligt bzw. ausgezahlt.

Ziegler: „Da haben wir viel Geld erfolgreich in die Hand genommen und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Die Lotsendienste haben sich als ausgezeichnetes Instrument erwiesen, bislang arbeitslose Menschen für den Schritt in die Selbstständigkeit zu ermutigen und ihnen auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Hilfe zu geben. Die Lotsendienste helfen ganz direkt, das Gründungsklima im Land zu verbessern. Und das tut letztlich auch der Wirtschaft sowie dem Arbeitsmarkt gut.“

Die Lotsendienste des Landes haben fast 3.900 potenzielle Existenzgründungen begleitet; davon waren 1.600 weiblich. Etwa 2.700 von ihnen gründeten ein eigenes Unternehmen, was einer Gründungsquote von mehr als 68 % entspricht. Ziegler: „Besonders freut mich, dass der Frauenanteil kontinuierlich gestiegen ist, was auch auf die Arbeit spezieller Lotsendienste für Frauen zurückzuführen ist.“

Insgesamt gibt es 29 Lotsendienste im Land - in jedem Kreis, jeder kreisfreien Stadt und spezielle für Frauen, für Jugendliche, für Migrant/-innen, sowie an den sechs Hochschulen Brandenburgs.

Im Zeitraum von März 2002 bis Februar 2004 wurden für ca. 1.350 vollzogene Gründungen rd. 4 Mio € aufgewendet; dies entspricht pro Gründer/in einer individuellen Förderung von knapp 3.000 €; die Mittel dafür kommen zu 70 % aus ESF und zu 30 % vom Land.