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Potsdam: Belvedere komplett wiederhergestellt – Platzeck dankt Sponsoren

veröffentlicht am 26.05.2005

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat heute allen Bürgern und Sponsoren gedankt, die sich in den vergangenen Jahren für die Wiederherstellung des Belvedere auf dem Potsdamer Pfingstberg engagiert haben.

Bei der Einweihung des letzten Teils des rekonstruierten Ensembles sprach Platzeck von einem einzigartigen Baudenkmal, dass nur durch das gemeinsame Tun von Bürgern und Bauarbeitern, von Sponsoren und Mäzenen neu erstehen konnte. Platzeck wörtlich: „Dieses Zusammenspiel ist beispielhaft und nahezu einzigartig in Brandenburgs Denkmalpflege.“

Insbesondere dankte Platzeck der Herrmann-Reemtsma-Stiftung, ohne deren großzügige Spenden das Baudenkmal nicht wiederhergestellt hätte werden können, und dem Förderverein Pfingstberg. Dessen vorrangige Aufgabe sei es nun, für den weiteren Erhalt des Ensembles zu sorgen. Der Förderverein sei dabei weiterhin auf die finanzielle Unterstützung durch Sponsoren angewiesen.

Ab 1847 ließ Friedrich Wilhelm IV. auf dem Pfingstberg das Belvedere, eine große Aussichtsschlossanlage im italienischem Stil, von Ludwig Persius erbauen.

Ausgangspunkt für seine Planungen war die nördlich von Rom gelegene Villa Casino Caprarola (1585) . Nach 1945 verfiel das Ensemble. Noch in den letzten Monaten der DDR setzten sich engagierte Bürger für den Wiederaufbau des Belvederes ein.