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Platzeck: IBA unterstützt Strukturwandel in der Lausitz

veröffentlicht am 15.04.2005

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Ministerpräsident Matthias Platzeck sieht in der Internationalen Bauausstellung Fürst Pückler Land (IBA) einen „Innovationsmotor für das Land Brandenburg“. Bei der Eröffnung der neuen IBA-Werkschau am Freitag in Großräschen bescheinigte er dem Projekt der Bauausstellung, mit zahlreichen innovativen Ideen den Strukturwandel in der Lausitz zu unterstützen“. Es sei beispielgebend für „gelebte Regionalentwicklung in Brandenburg und darüber hinaus“. Die IBA könne auf eine erfolgreiche erste Halbzeit zurück blicken.

Platzeck lobte die „enge, projektkonkrete Zusammenarbeit“ zwischen der IBA und der Landesregierung, die das Vorhaben seit Beginn unterstützt habe. Platzeck: „Bereits im Jahre 2002 konnten sechs IBA-Projekte eröffnet werden. 2004 wurde mit den IBA-Terrassen das zentrale Ausstellungs- und Besucherzentrum fertig gestellt. Mit der IBA kamen im Jahresdurchschnitt direkt und indirekt rund 250 Personen in Arbeit. Die Besucherzahlen erreichten 2004 mit rund 200 000 Gästen und einem wirtschaftlichen Umsatz von etwa 3 Millionen Euro den bisherigen Höchststand.“

Der Ministerpräsident äußerte die Erwartung, dass die Internationale Bauausstellung auch in der nun folgenden zweiten Halbzeit ihre Rolle für die Entwicklung im südbrandenburgischen Raum weiter ausbaut. Dabei gehe es um eine noch stärkere Vernetzung der IBA-Projekte. Sie schließe eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Sachsen, Polen und weiteren internationalen Partnern ein. Zudem riet Platzeck, noch mehr private Investoren für die IBA zu gewinnen. Wo Wirtschaftskreisläufe entstünden, verbesserten sich die Voraussetzungen für den erfolgreichen Betrieb der einzelnen Projekte. Der Ministerpräsident hält es außerdem für erforderlich, den „Spagat zwischen lokaler Verwurzelung und Internationalität“ zu bewältigen.

Zur IBA gehören neben den Terrassen in Großräschen unter anderem das Besucherbergwerk F60, die Slawenburg Raddusch, die Lausitzer Seenkette und das Kraftwerk Plessa.