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Gemeinsames Ziel von Politik und Wirtschaft: Die Attraktivität der Region stärken!

veröffentlicht am 02.02.2005

Gespräch zwischen dem Präsidium der UVB und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck

Die Unternehmerverbände in Berlin und Brandenburg und die brandenburgische Landesregierung sind sich in dem Ziel einig, die Attraktivität der Region zu stärken.

Das ist das Fazit eines ausführlichen Gesprächs zwischen Ministerpräsident Matthias Platzeck und den Mitgliedern des Präsidiums der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) am Mittwoch Nachmittag in der Potsdamer Staatskanzlei.

Ministerpräsident Platzeck erklärte dazu: „Wir sind uns einig, dass die wichtigsten gemeinsamen Aufgaben die Stärkung des Wirtschaftswachstums und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region sind. Die Landesregierung wird in dieser Legislaturperiode die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel noch stärker auf ausgewählte Wachstumsbereiche konzentrieren. Dabei wird der Mittelstand besonders berücksichtigt, da dieser die stärksten Arbeitsplatzimpulse bietet.“

UVB-Präsident Gerd v. Brandenstein sagte: „Besonders hervorgehoben haben wir unsere Freude über die Wendung in der Diskussion um die gemeinsame Zukunft Berlins und Brandenburgs. Das klare Bekenntnis beider Länder zur Fusion und die Signale hinsichtlich einer Wiederaufnahme des Fahrplans sind äußerst wichtig für die Wirtschaft. Ein gemeinsames Land Berlin-Brandenburg steht für mehr politisches Gewicht, eine stärke Wirtschaft und weniger Bürokratie.“

In diesem Zusammenhang waren sich alle Beteiligten darüber einig, dass der demographische Wandel in Brandenburg eine der größten Herausforderungen ist und eine neue Prioritätensetzung erfordert. Die gezielte Förderung von wirtschaftlichen Entwicklungszentren sowie die Stärkung von Wirtschaft und Wissenschaft seien dabei vorrangig.

Einig waren sich Ministerpräsident und UVB-Präsidium auch über das Zukunftsprojekt der Region: den Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI). Gemeinsam erklärten Platzeck und v. Brandenstein: „Der BBI ist zugleich Wachstumsmotor und Jobmaschine für die Region. Wichtig ist nun, dass bei der Vergabe der Aufträge zu seiner Fertigstellung auch der regionale Mittelstand zum Zuge kommt! Dafür werden wir uns gemeinsam einsetzen.“

Weitere Themen waren u.a. die Gewährleistung einer attraktiven Investitionsförderung, Investitionen in Verkehrs- und Bildungsinfrastruktur, die Auswirkungen der hohen Energiekosten auf die Industrie sowie die Stärkung der Hochschulen in der Region. Landesregierung und UVB vereinbarten, ihren engen partnerschaftlichen Dialog auch in Zukunft fortzusetzen.