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Wechsel an der Spitze der Johanniter-Unfall-Hilfe Berlin-Brandenburg:
Platzeck dankt für Engagement

veröffentlicht am 08.01.2005

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat dem Landesverband Berlin-Brandenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe für sein Engagement im Bevölkerungsschutz, bei der Alten- und Jugendhilfe und bei den Sozialen Diensten gedankt. Platzeck äußerte sich am Samstag in Potsdam bei den Feierlichkeiten anlässlich des Wechsels an der Spitze des Landesverbandes. Nachfolger von Georg Schoeller als ehrenamtlicher Landesvorstand der Johanniter ist Raven Henning von der Lancken.

Platzeck erinnerte daran, dass die Johanniter-Unfall-Hilfe in diesen Tagen bei der Bekämpfung der Folgen des Seebebens in Südasien unschätzbare Dienste leistet. Die Johanniter würden auch in dieser Situation „helfen ohne Zeit zu verlieren, immer engagiert und äußerst kompetent“, so Platzeck. Für diesen nicht ungefährlichen Einsatz, der eine extreme physische und psychische Belastung mit sich bringe, gebühre den Helfern besondere Hochachtung.

Doch auch in Brandenburg seien die Johanniter sehr engagiert. So betrieben sie in neun kreisfreien Städten und Landkreisen 18 Rettungswachen. Dabei seien Ehrenamtlichkeit und Einsatzbereitschaft unverzichtbares Wesensmerkmal der Tätigkeit. Platzeck: „Ohne die Johanniter-Unfall-Hilfe wäre unser Leben um ein Vieles ärmer.“

Der scheidende Landesvorstand Georg Schoeller wurde am 16.09.1935 in Breslau geboren. Ende der 80er Jahre kam er zur Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und wurde Bezirksbeauftragter für Mittel- und Oberfranken. 1993 wurde Schoeller in das Präsidium der JUH gewählt (bis 1997). Mit Wirkung vom 01.12.1997 wurde er an der Seite von Peter Welk und dem zum 30.06.1998 ausscheidenden August v. Joest zum ehrenamtlichen Landesvorstand des Landesverbandes Berlin-Brandenburg berufen. In dieser Zeit hat Schoeller dazu beigetragen, dass der Landesverband weiter in Bereichen wie Rettungsdienst, Kitas und Jugendarbeit expandierte, finanziell gesund blieb und seinen hervorragenden Platz unter den Landesverbänden behaupten und ausbauen konnte.
Raven Henning v. der Lancken wurde am 03.08.1937 in Hamburg geboren. Er lebt in Potsdam. Von 1958 bis 1964 studierte er Wirtschaftsingenieur und Betriebswirtschaft an der Technischen Universität Berlin. Er trat 1968 in die Brandenburgische Provinzialgenossenschaft als Ehrenritter ein, nachdem er ab 1964 Katastrophenschutzbeauftragter der JUH war. Von 1967 bis 1972 war er stellvertretender Landesbeauftragter. 1973 wurde er Mitglied des Konvents der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft. Seit September 2002 ist er Kreisvorstand im Kreisverband Dahme-Spreewald der JUH in Königs Wusterhausen.